Jeder Ritt auf der Erfolgswelle hat seine Schattenseiten – das muss sich Judith Holofernes (41) bei Sing meinen Song eingestehen. Sobald es um ihren Wir sind Helden-Hit "Bring mich nach Hause" geht, kullern bei der Songwriterin die Tränen. Das Lied ihres gleichnamigen vierten Albums machte 2010 besonders durch ihre vergleichsweise dunklen Vibes auf sich aufmerksam. Jetzt erklärt die Texterin, was sie damals zu den melancholischen Zeilen bewegte!

"Ich habe diese Band geliebt", stellt die Brünette klar, bevor sie den nicht so schönen Aspekten ihrer Karriere ins Auge blickt. So habe die Tatsache, dass sie und ihre Kollegen Jean-Michel Tourette, Pola Roy und Mark Tavassol in drei verschiedenen Städten gewohnt hatten, ihre gemeinsame Leidenschaft von Anfang an erschwert. Der Höhepunkt des Stresslevels sollte allerdings mit einer eigentlich wunderschönen Sache einhergehen: 2006 gab sie dem Schlagzeuger Pola das Jawort und brachte im selben Jahr ihr erstes gemeinsames Kind Friedrich zur Welt. 2009 hatte der Tourbus einen weiteren Mitfahrer: Töchterchen Mimi.

Tatsächlich sollen die Bühnenrocker fünf Jahre mit Kind und Kegel durchs Land gezogen sein – bei der berufstätigen Mutter ging diese Zeit nicht spurlos vorbei: "'Bring mich nach Hause' habe ich zu einer Zeit geschrieben, wo ich tief erschöpft war. Ich war richtig, richtig durch und habe mich danach gesehnt, aufhören zu dürfen", erklärt sie den Hintergrund der Bandauflösung 2012.

"Wir sind Helden" im Jahr 2005Instagram / jholofernes
"Wir sind Helden" im Jahr 2005
Pola Roy und Judith HolofernesWENN
Pola Roy und Judith Holofernes
Judith Holofernes, "Sing meinen Song"-TeilnehmerinMG RTL D / Markus Hertrich
Judith Holofernes, "Sing meinen Song"-Teilnehmerin
War die Bandauflösung die richtige Entscheidung?572 Stimmen
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Auf jeden Fall! Gesundheit und Familie geht eben vor!
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Weiß nicht, ich war schon sehr traurig über das Band-Aus!


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