Für ihre umstrittenen Lines müssen Kollegah (33) und Farid Bang (32) nun doch keine rechtlichen Konsequenzen fürchten. Nach dem diesjährigen ECHO-Skandal gingen zahlreiche Anzeigen gegen die beiden Rapper ein. Der Vorwurf: Ihre Songtexte seien volksverhetzend und antisemitisch. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft nahm daraufhin die Ermittlungen auf. Nach eingehender Prüfung steht jetzt allerdings fest: Die Lyrics von Kollegah und Farid sind nicht strafbar!

Zwar seien die Songs voller vulgärer, menschen- und frauenverachtender Gewalt- und Sexfantasien – diese würden jedoch dem Genre des Gangsta-Raps entsprechen und damit unter dem Schutz der Kunstfreiheit stehen. Die beiden Musiker könnten deshalb rechtlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Zu diesem Schluss sei die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft nun nach eingehender Prüfung gelangt, wie Behördensprecher Ralf Herrenbrück auf Anfrage gegenüber dpa mitteilte. Die Ermittlungen gegen Kollegah und Farid wurden folglich eingestellt.

Die beiden Rüpelrapper dürften über diese Entwicklung zweifelsohne erleichtert sein – zumal sie in den vergangenen Wochen durchaus Einsicht bewiesen hatten: Auf Anraten des Sängers Marius Müller-Westernhagen (69) besuchten die beiden die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, was einen bleibenden Eindruck bei ihnen hinterlassen habe.

Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018Andreas Rentz/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018
Kollegah beim Echo 2016WENN
Kollegah beim Echo 2016
Farid Bang bei der "Fast and Furious 8"-Premiere in Berlin 2017AEDT/WENN.com
Farid Bang bei der "Fast and Furious 8"-Premiere in Berlin 2017


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