Ihr Verhalten wird nun Konsequenzen haben! Am vergangenen Samstag schaffte die deutsche Nationalelf das, was viele Fans am Ende nicht mehr für möglich gehalten hatten: Sie fegte Schweden mit einem überraschenden 2:1 vom Platz. Die Erleichterung über den Triumph war riesig – doch einigen ist der Freudentaumel etwas zu Kopf gestiegen: Zwei DFB-Mitarbeiter haben nach dem Last-Minute-Siegtreffer durch Toni Kroos (28) den Gegner mit ihren Jubelgesten so provoziert, dass nun sogar gegen sie ermittelt wird. Während die FIFA noch keine Entscheidung getroffen hat, hat der DFB bereits eine Strafe ausgesprochen.

Georg Behlau (49) und Uli Voigt müssen das kommende und alles entscheidende Spiel gegen Südkorea abseits des Platzes verfolgen. Wie der Deutsche Fußball-Bund in einer öffentlichen Stellungnahme mitteilte, werden die zwei beim letzten Gruppen-Match keine Funktion im Stadion-Innenraum wahrnehmen. Außerdem stellte der DFB noch einmal deutlich klar, "dass er die Gesten in Richtung schwedischer Bank durch zwei Mitglieder des Betreuerstabs für unangebracht hält und ausdrücklich bedauert".

Am besagten Fußballabend kam es neben dem Platz fast zu einer richtigen Rangelei zwischen Behlau, Voigt und schwedischen Funktionären – Manager Oliver Bierhoff (50) musste sogar gemeinsam mit Security-Männern eingreifen und schlichten. "Ich habe, nachdem ich die Fäuste geballt habe, relativ schnell bemerkt, dass ich da zu weit gegangen bin. Da hatte ich mich nicht im Griff", erklärte Behlau, Büroleiter der Nationalmannschaft, gegenüber Bild.

Oliver Bierhoff im November 2019
Getty Images
Oliver Bierhoff im November 2019
Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger 2011
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Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger 2011
Findet ihr die Strafe gerecht?1774 Stimmen
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Sie bereuen ihr Verhalten ja mittlerweile, deshalb finde ich die Strafe etwas übertrieben.
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Richtig so, eigentlich ist das immer noch zu wenig!


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