Ihr Verhalten wird nun Konsequenzen haben! Am vergangenen Samstag schaffte die deutsche Nationalelf das, was viele Fans am Ende nicht mehr für möglich gehalten hatten: Sie fegte Schweden mit einem überraschenden 2:1 vom Platz. Die Erleichterung über den Triumph war riesig – doch einigen ist der Freudentaumel etwas zu Kopf gestiegen: Zwei DFB-Mitarbeiter haben nach dem Last-Minute-Siegtreffer durch Toni Kroos (28) den Gegner mit ihren Jubelgesten so provoziert, dass nun sogar gegen sie ermittelt wird. Während die FIFA noch keine Entscheidung getroffen hat, hat der DFB bereits eine Strafe ausgesprochen.

Georg Behlau (49) und Uli Voigt müssen das kommende und alles entscheidende Spiel gegen Südkorea abseits des Platzes verfolgen. Wie der Deutsche Fußball-Bund in einer öffentlichen Stellungnahme mitteilte, werden die zwei beim letzten Gruppen-Match keine Funktion im Stadion-Innenraum wahrnehmen. Außerdem stellte der DFB noch einmal deutlich klar, "dass er die Gesten in Richtung schwedischer Bank durch zwei Mitglieder des Betreuerstabs für unangebracht hält und ausdrücklich bedauert".

Am besagten Fußballabend kam es neben dem Platz fast zu einer richtigen Rangelei zwischen Behlau, Voigt und schwedischen Funktionären – Manager Oliver Bierhoff (50) musste sogar gemeinsam mit Security-Männern eingreifen und schlichten. "Ich habe, nachdem ich die Fäuste geballt habe, relativ schnell bemerkt, dass ich da zu weit gegangen bin. Da hatte ich mich nicht im Griff", erklärte Behlau, Büroleiter der Nationalmannschaft, gegenüber Bild.

Die deutsche Nationalmannschaft vor dem WM-Vorrundenspiel gegen SchwedenDean Mouhtaropoulos/Getty Images
Die deutsche Nationalmannschaft vor dem WM-Vorrundenspiel gegen Schweden
Oliver Bierhoff bei einer Pressekonferenz 2014WENN.com
Oliver Bierhoff bei einer Pressekonferenz 2014
Der deutsche Team-Manager Oliver Bierhoff nach dem Match mit den schwedischen SpielernAlexander Hassenstein/Getty Images
Der deutsche Team-Manager Oliver Bierhoff nach dem Match mit den schwedischen Spielern
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Sie bereuen ihr Verhalten ja mittlerweile, deshalb finde ich die Strafe etwas übertrieben.
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Richtig so, eigentlich ist das immer noch zu wenig!


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