Seit dem frühzeitigen Aus der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland stehen vor allem die etablierten Stammkräfte in der Kritik. Doch einer der Stars des Noch-Weltmeisters bekam schon vor dem Turnier sein Fett weg. Mesut Özil (29) wurde wegen des Auftritts auf einer Wahlveranstaltung von Recep Tayyip Erdogan (64) stark angefeindet. Doch nicht alle fanden die Diskussion um die Affäre angebracht: Bülent Sharif (39) hat vollstes Verständnis für den Kicker.

Der Schauspieler verriet Promiflash im Interview bei der "Horror Hour" des Berlin Dungeon, das ihm das Thema viel zu politisch aufgeladen wurde: "Mesut Özil spielt für Deutschland. Also spielt er auch mit Stolz für Deutschland. Er spielt nicht für die Türkei. Das heißt: Wo er steht, ist ja schon mal klar." Weil der Arsenal London-Spieler Familie in der Türkei habe, sei es aber auch verständlich, dass er ein Foto mit dem türkischen Ministerpräsidenten nicht ablehnte. Ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen, gehe dem "Polizeiruf 110"-Darsteller deshalb einfach zu weit. "Er spielt mit Stolz und Ehre – und er ist ein guter Spieler", fügte der zweimalige Vater abschließend hinzu.

Dieser Meinung widersprechen andere Promis jedoch vehement. Sophia Thomalla (28) rechnete mit dem Mittelfeldspieler nach dem peinlichen Vorrundenaus in ihrer WM-Kolumne ab. Vor allem Mesuts Schweigsamkeit nach der Politik-Affäre hielt das Model für unangebracht.

DFB-Spieler Mesut Özil mit Recep Tayyip ErdoğanTwitter / AK Parti
DFB-Spieler Mesut Özil mit Recep Tayyip Erdoğan
Bülent Sharif bei der Berliner Fashion WeekRalf Succo/WENN.com
Bülent Sharif bei der Berliner Fashion Week
Sophia Thomalla, ModeratorinChristian Augustin/Getty Images
Sophia Thomalla, Moderatorin
Seht ihr das genau so wie Bülent Sharif?784 Stimmen
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Ja, das Thema wurde größer gemacht, als nötig.
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Nein, das war für mich einfach ein No-Go.


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