Die News von Scarlett Johanssons (33) neuestem Film-Engagement schlug kürzlich große Wellen. Für den Film "Rub & Tug" sollte die Hollywood-Schönheit in die Rolle eines transsexuellen Mannes schlüpfen. Kritiker der Besetzung forderten, die Geschichte müsse in jedem Fall von einer transsexuellen Person auf die Leinwand gebracht werden. Auf den Shitstorm reagierte die Schauspielerin zunächst in einem knappen Statement. Sie verwies auf Schauspielkollegen wie Jared Leto (46) und Felicity Huffman (55), die bereits vor ihr Transgender-Figuren porträtierten. Umso mehr überrascht es nun, dass Scarlett das gesamte Projekt abgesagt hat.

Sie wird die Rolle nicht spielen. Das erklärte die 33-Jährige nun gegenüber dem Out Magazine. Sie habe nach ihrem Statement viel von der Transgender-Community gelernt und realisiert, dass ihre Aussage nicht einfühlsam war. "Unser kulturelles Verständnis von transexuellen Menschen erweitert sich und auch, wenn ich es toll gefunden hätte, die Geschichte zum Leben zu erwecken, verstehe ich, warum viele dagegen sind." Sie sei froh darüber, dass diese Casting-Dabatte eine größere Konversation über die Vielfalt und die Repräsentation im Filmgeschäft ausgelöst habe.

Der Streifen erzählt vom Leben des kriminellen Bordellbetreibers Dante "Tex" Gill, der als Frau geboren wurde. Wer nun die Transgender-Rolle in "Rub & Tug" übernehmen wird, ist bisher unklar.

Scarlett Johansson bei den People's Choice Awards 2018
Gregg DeGuire/Getty Images
Scarlett Johansson bei den People's Choice Awards 2018
Scarlett Johansson bei den People's Choice Awards 2018
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Scarlett Johansson bei den People's Choice Awards 2018
Scarlett Johansson bei den Emmy Awards 2018
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Scarlett Johansson bei den Emmy Awards 2018
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Gut. Ihre Begründung hat mich überzeugt.
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Verstehe ich leider nicht. Sie hätte das Geschichte sicher großartig erzählt.


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