Erst im Mai wurde bekannt, dass Star-Regisseur Danny Boyle (61) für den neuesten James Bond-Streifen die Regie übernehmen wird. Im Dezember sollen die Dreharbeiten zu dem Actionfilm starten. Der Filmemacher wollte den Agenten in einem ganz neuen Licht darstellen – vor allem in Bezug auf die "MeToo"-Bewegung. Führte das am Ende zu Streitigkeiten unter den Beteiligten? Nun wurde nämlich die Hammer-Nachricht verkündet: Danny hat hingeschmissen!

Die Produzenten von "James Bond 25" müssen sich einen neuen Regisseur suchen. Auf der offiziellen Twitter-Seite der Agentenreihe wurde die Neuigkeit veröffentlicht: "Die Produzenten Michael G. Wilson, Barbara Broccoli sowie Hauptdarsteller Daniel Craig geben hiermit bekannt, dass sich Danny Boyle aufgrund von künstlerischen Differenzen entschieden hat, nicht mehr an 'Bond 25' mitzuwirken." Ein echter Schock. Schließlich muss nun schnellstmöglich Ersatz gefunden werden.

"Trainspotting"-Regisseur Danny hatte dem Actionhelden angeblich ein neues Image verpassen und ihn nicht mehr als klassischen Frauenaufreißer darstellen wollen. Dazu sagte der 61-Jährige gegenüber Page Six: "Wir kennen natürlich die Welt, in der James Bond bislang gelebt hat. Aber wir schreiben auch ein Drehbuch, das in der aktuellen Welt spielt." Offenbar sollte Daniel Craig diesmal gegen einen weiblichen Bösewicht antreten. Ob ihm das am Ende nicht gepasst hat?

Danny Boyle, Regisseur
Theo Wargo/Getty Images
Danny Boyle, Regisseur
Daniel Craig bei der Premiere von "Spectre"
Adam Berry / Freier Fotograf / Getty Images
Daniel Craig bei der Premiere von "Spectre"
Danny Boyle beim London Film Festival 2017
Getty Images
Danny Boyle beim London Film Festival 2017
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