Es sollte der packendste Thriller des Jahres werden. In "City of Lies" sollten Johnny Depp (55) und Forest Whitaker (57) in ihren Rollen als Kommissar und Journalist auf Spurensuche nach dem Mörder von Notorious (✝24) B.I.G. gehen. Der Rapper wurde vor über 21 Jahren unter bisher ungeklärten Umständen umgebracht. Doch daraus wird nun erst mal nichts. Die Premiere am 7. September wurde jetzt von den zuständigen beiden Filmverleihern gestrichen.

Die beiden Firmen Global Road und Miramax bringen den Streifen nun nicht wie geplant in die Kinos. Daraufhin wurden die Unternehmen von der Bank verklagt, die ihnen das Geld zur Produktion gegeben hatte. Laut Variety wurde in der Verhandlung bekannt, dass man von einem großen Vertrieb abgesehen habe, weil es um den Film herum viel schlechte Presse gab. Das habe den Wert des Films deutlich gemindert. Gemeint ist damit der Skandal um Johnny, der sich am Set mit einem Mitglied der Filmcrew geprügelt haben soll. Nun werde der Film lediglich in regionalen Kinos und im TV erscheinen. Zum Ausgleich müssen Global Road und Miramax schon vor der Veröffentlichung 10 Millionen Dollar an ihren Kreditgeber zahlen.

Der Fluch der Karibik-Star hingegen bestreitet die Vorwürfe gegen ihn vehement. Sein Anwalt erklärte nun, dass es nie eine handgreifliche Auseinandersetzung während der Dreharbeiten gegeben habe. Man werde nun versuchen, die Anschuldigungen vor Gericht mit der Hilfe von Augenzeugen widerlegen.

Notorious B.I.G., verstorbener Rap-Star
UPPA/face to face
Notorious B.I.G., verstorbener Rap-Star
Johnny Depp, Schauspieler
Eamonn M. McCormack/Eamonn M. McCormack/Getty Images/for 21st Century Fox
Johnny Depp, Schauspieler
Johnny Depp, Schauspieler
Ian Gavan/Getty Images
Johnny Depp, Schauspieler
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Das finde ich etwas übertrieben. Es ist doch noch nichts bewiesen.
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Also, ich kann das schon nachvollziehen. Das wirft schließlich kein gutes Licht auf den Film.


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