Das ging schnell. Der Radiosender 98.8 Kiss FM und Bushido (40) waren schon seit einiger Zeit beruflich miteinander verbunden. So versuchten sie im Jahr 2015 mit insgesamt 96 Stunden den Rekord für das am längsten geführte Interview der Welt zu knacken. Anscheinend Grund genug für den Berliner Sender, um den "Von der Skyline zum Bordstein zurück"-Interpreten als dauerhaften Morningshow-Moderator zu engagieren. Was vielversprechend begann, nahm nun ein jähes Ende. Der Skandal-Rapper kündigte die Zusammenarbeit nach nur einer Arbeitswoche.

Dabei ging für den 40-jährigen Hauptstädter ein Kindheitstraum in Erfüllung. Gegenüber 98.8 Kiss FM gestand er: "Ich hab in meinem Leben schon einiges erreicht. Aber eine Sache fehlt noch: Ich wollte schon immer meine eigene Radioshow und die hab ich mir jetzt gegönnt!" Letzte Woche Montag sowie Dienstag unterhielt er die zahlreichen Zuhörer noch in bester Laune. Bereits am Mittwoch reichte er einen Krankenschein wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung ein, wie Bild berichtet. In einer Sprachnachricht ließ Bushido dann am Freitag mit hörbar angeschlagener Stimme die Bombe platzen – er kündigte.

Nicht das erste Mal, dass der Rüpel-Rapper ein Engagement absagt. Schon im vergangenen Frühjahr cancelte er seine gesamte "Black Friday-Tour" ohne Hoffnung auf Nachholtermine. Immerhin erstattete er den enttäuschten Fans die bereits gekauften Tickets.

Anna-Maria Ferchichi und Bushido auf der Bambi-VerleihungChristian Augustin/Getty Images
Anna-Maria Ferchichi und Bushido auf der Bambi-Verleihung
Rapper Bushido im Kriminalgericht Moabit im Februar 2014Getty Images
Rapper Bushido im Kriminalgericht Moabit im Februar 2014
Bushido, RapperAndreas Rentz/Getty Images
Bushido, Rapper
Wie steht ihr zur plötzlichen Kündigung von Bushido?2004 Stimmen
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Peinlich! Er wusste doch, worauf er sich einlässt.
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Nicht schlimm. Vielleicht hat er sich einfach überschätzt.


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