Bushido (36) ist der Öffentlichkeit wohl größtenteils als tougher Rüpel-Rapper bekannt, den nichts und niemand erschüttern kann. Doch dieser Schein trügt, denn auch Bushido hatte mit Problemen zu kämpfen, die nicht seinem Image zu entsprechen scheinen. Panikattacken und Angstzustände haben den Musiker beherrscht und sogar seinen Alltag in der Öffentlichkeit drastisch beeinflusst.

Rapper Bushido bei Kiss FM
98.8 KISS FM
Rapper Bushido bei Kiss FM

Für ein 98-Stunden-Interview mit dem Berliner Radiosender 98.8 KISS FM stellte sich Bushido den stundenlangen Fragen von Moderatoren, Gastinterviewern und Zuhörern. Während der ersten zwölf Stunden des Gespräches wurde der 36-Jährige unter anderem auf einen angeblichen Selbstmordversuch angesprochen, zu dem er offene Worte fand: "Bei aller Ehrlichkeit, egal was ich für ein Schlawiner bin und egal was ich für einen Scheiß gequatscht habe, da ist Null-Komma-Null Prozent Wahrheit an dieser Scheiße", beteuerte der Rapper.

Bushido, Rapper
WENN
Bushido, Rapper

Doch trotzdem habe er mit Ängsten zu kämpfen gehabt, die mitunter sogar beträchtliche Ausmaße annahmen. "Was natürlich gestimmt hat, ist, dass ich ab und zu Panikattacken hatte - so komische Scheißängste, die dann immer schlimmer wurden. Ich bin nicht mehr U-Bahn gefahren, ich konnte nicht mehr rausgehen ohne Musik im Ohr", erinnerte sich der Widersacher von Kay One (31). Wahrscheinlich seien es sogar Depressionen gewesen, die ihn zu dieser Zeit bedrückten. "Ich sage ganz ehrlich, das war schon echt kein Spaß", gestand Bushido offen. Er sei deswegen sogar einmal zum Psychologen gegangen, um die Zustände zu besprechen.

Bushido
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