Wie trauert man, wenn es keine Leiche gibt? Diese Frage muss sich der Vater von Daniel Küblböck (33) stellen. Der Ex-DSDS-Teilnehmer und Schauspieler soll Anfang September von Bord eines Kreuzfahrtschiffes in den Atlantik gesprungen sein – seitdem fehlt jede Spur von ihm. Für tot erklärt wurde der 33-Jährige bislang nicht, ein Überleben in den Fluten gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. Wie geht seine Familie mit dem Verlust von Daniel um – bekommt der Verschollene einen Grabstein?

Dazu äußerte sich nun Daniels Vater Günther in einem Bunte-Interview. Demnach stehe noch nicht fest, ob es eine Trauerfeier für Daniel geben wird. "Wenn, dann nur im kleinsten Kreis. Einen Grabstein wird es auf keinen Fall geben. Ein Grab ohne die Person, um die es geht, wollen wir nicht", sagte der Vater des Ex-Castingshow-Teilnehmers und fügte hinzu: "Daniel ist in unseren Herzen, in unserem Haus stehen überall Bilder von ihm."

Momentan gilt der Nachwuchs-Schauspieler offiziell nicht als tot, sondern als vermisst – und das wird noch bis Mitte März so bleiben. In Paragraf fünf des deutschen Verschollenheitsgesetzes heißt es entsprechend: "Wer bei einer Fahrt auf See, insbesondere infolge Untergang des Schiffes, verschollen ist, kann für tot erklärt werden, wenn seit dem Untergang des Schiffes oder dem sonstigen die Verschollenheit begründenden Ereignis sechs Monate verstrichen sind."

Daniel Küblböck in DubaiInstagram / daniel_kaiserkueblboeck
Daniel Küblböck in Dubai
Daniel Küblböck, DSDS-Star der ersten StaffelInstagram / daniel_kaiserkueblboeck
Daniel Küblböck, DSDS-Star der ersten Staffel
Daniel Kaiser-Küblböck bei "Verrückt nach Fluss"Schultz-Coulon/WENN.com
Daniel Kaiser-Küblböck bei "Verrückt nach Fluss"


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