Er hat wieder die Antisemitismus-Keule geschwungen! Rapper Kollegah (34) sorgte zusammen mit seinem Musikerkollegen Farid Bang (32) bei der diesjährigen Echo-Verleihung für einen handfesten Skandal. Trotz judenfeindlicher Textzeilen räumte das Duo einen Award ab. Nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zeigte sich der "0815"-Interpret reumütig. Lange hielt diese Einsicht offenbar nicht an – jetzt hat sich der Rüpel-Rapper erneut eine antisemitische Entgleisung geleistet!

Am 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, in der Nazi-Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser systematisch in Brand gesetzt hatten, führte hiphop.de ein ausführliches Interview mit Kollegah. Zu der Antisemitismus-Diskussion um seine Person sagte er, dass er die ganze Aufregung nicht verstehe und sich vielmehr als Opfer einer organisierten Hetzaktion sehe. In seinen Ausführungen verglich der 34-Jährige die aktuelle Situation in den Palästinensergebieten in Israel mit dem Holocaust.

Die entsetzten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. In einem offiziellen Facebook-Statement bezeichnete die Bildungsstätte Anne Frank seine Worte als "krasse Steigerung, neben der [...] frühere Äußerungen fast verblassen". Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, sah das ähnlich und betonte im Gespräch mit Bild, dass dieser verbale Ausrutscher durch nichts zu entschuldigen sei.

Kollegah, RapperActionPress / Patrick Franck
Kollegah, Rapper
Kollegah bei der Echo-Verleihung 2018 in BerlinGetty Images
Kollegah bei der Echo-Verleihung 2018 in Berlin
Kollegah bei einem Konzert in KölnActionPress / Christoph Hardt/Future Image
Kollegah bei einem Konzert in Köln
Was sagt ihr zu Kollegahs erneuter Entgleisung?846 Stimmen
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Das geht gar nicht! Er sollte sich wirklich vorher genau überlegen, was er sagt.
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So schlimm finde ich das alles gar nicht. Er ist halt auch nur ein Mensch, der mal Fehler macht!


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