Von Reue keine Spur: Seit vier Monaten sitzt Bill Cosby (81) wegen sexueller Nötigung im US-Bundesstaat Pennsylvania hinter Gittern. Im September war der Comedian schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe von drei bis zehn Jahren verdonnert worden. Insgesamt waren dem tief gefallenen Star von mehr als 60 Frauen sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden – reumütig zeigt sich der 81-Jährige aber nicht. Ganz im Gegenteil: Er sieht die Zeit im Gefängnis sogar positiv!

Im Interview mit dem US-Fernsehsender NBC10 gab Bills Sprecher Andrew Wyatt Einblick in das Gefängnisleben des Verurteilten. Dabei überraschte er mit der Aussage, dass Cosby "trotz der Umstände" den Gefängnisaufenthalt ihm gegenüber als "eine großartige Erfahrung" bezeichnet habe. Besonders die Geschichten der anderen Insassen seien für ihn interessant. "Wenn ich ihn besuche, ist da nichts Trauriges dran", so Wyatt weiter und fügt hinzu: "Er ist nicht traurig. Er ist nicht reumütig, weil er nichts falsch gemacht hat." Bis heute gestehe Bill seine Schuld nicht ein, sondern erkläre, er habe immer nur einvernehmlichen Sex gehabt.

Tatsächlich sehe er sich als "politischen Gefangenen" und vergleiche sich mit Martin Luther King (✝39) Jr. oder Nelson Mandela (✝95). Im Übrigen sei sein Sprecher der Einzige, der ihn im Gefängnis besuchen würde. Bill wolle nicht, dass seine Frau ihn so sieht und telefoniere darum dreimal täglich für je drei Minuten mit ihr – das ist alles, was ihm erlaubt ist.

Bill Cosby in Norristown, 2018Getty Images
Bill Cosby in Norristown, 2018
Bill und Camille Cosby vor Gericht in NorristownRicky Fitchett / ZUMA Press / Splash News
Bill und Camille Cosby vor Gericht in Norristown
Bill Cosby im Gerichtsgebäude in NorristownGetty Images
Bill Cosby im Gerichtsgebäude in Norristown


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