Haben sie sich einer fremden Stimme bedient? Im Juni 2018 brachten Kanye West (41) und Kid Cudi (35) unter dem Namen Kids See Ghosts ein gemeinsames Album raus – für einen Song holten sie sich noch Ty Dolla Sign ins Boot. Die drei schrieben den Track "Freeee (Ghost Town, Pt. 2)" – der beginnt mit fremden Stimmen. Doch dieses Sample hätten sie gar nicht verwenden dürfen, sagt jetzt der vermeintliche Urheber und verklagt die drei.

Es gehe um die ersten 15 Sekunden des Tracks. Eine Stimme ist zu hören – es klingt, als würde jemand eine Rede halten. Ronald Oslin Bobb-Semple behauptet nun, es handle sich dabei um einen Auszug aus einem seiner Auftritte, die er seit Jahrzehnten in aller Welt aufführen würde, berichtet TMZ in Bezug auf die Klageschrift. Ronald habe bei seinen Auftritten Marcus Garvey Tribut gezollt, der für die Rechte von schwarzen Menschen in den Vereinigten Staaten kämpfte. Daraus hätten Kanye, Kid und Ty Profit geschlagen – doch er selbst habe nicht einen Cent dafür gesehen. Jetzt zieht er vor Gericht, um einen Anteil an den Gewinnen zu bekommen, die Kids See Ghosts erwirtschaftet hätten.

Das Album, das den gleichen Namen wie der Zusammenschluss der beiden Künstler trägt, also "Kids See Ghosts", erhielt durchweg positive Kritiken. Billboard zum Beispiel zählt es zu den 50 besten Alben 2018 – dort erreichte es Rang 30.

Kim Kardashian, Anna Wintour und Kanye West bei der New York Fashion Week 2015
Getty Images
Kim Kardashian, Anna Wintour und Kanye West bei der New York Fashion Week 2015
Lauren Jauregui und Ty Dolla Sign
Getty Images
Lauren Jauregui und Ty Dolla Sign
Kanye West (l.) mit seiner Tochter North, 2015
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Kanye West (l.) mit seiner Tochter North, 2015
Glaubt ihr, dass an Ronalds Anschuldigungen etwas dran sein könnte?171 Stimmen
107
Ja, das klingt ganz danach!
64
Nein, das haben die drei doch gar nicht nötig!


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