Wilson Gonzalez Ochsenknecht (28) geht ganz offen mit einem schlimmen Ereignis in seiner Vergangenheit um. Als der Schauspieler gerade einmal sechs Jahre alt war, wurde er von einem Filmset-Kollegen seines Vaters Uwe Ochsenknecht (63) missbraucht. In einem Interview spricht der beliebte Filmdarsteller nun darüber, wie er persönlich den schrecklichen Vorfall verarbeitet hat: Ein offener Umgang und viele Gespräche haben ihm geholfen.

Wütend sei er nicht auf den Mann, der ihm das angetan hat, machte der 28-Jährige im Gespräch mit Bunte deutlich. "Ich habe akzeptiert, dass er eine sehr schwere Krankheit hat. Es gibt Menschen, die wissen, dass sie krank sind, und tun etwas dagegen. Und dann gibt es andere, die machen Fehler. Und die sollten bestraft werden. So habe ich das gelernt", sagte Wilson. Eine gute psychologische Betreuung habe ihm geholfen, über den Missbrauch als Kind hinwegzukommen, erzählte der Sänger weiter.

Es sei einfach wichtig, offen mit dem Ereignis umzugehen, betonte der gebürtige Münchner. "Ich spreche mit Menschen, die eine ähnliche Geschichte haben. Ich komme damit zurecht, muss aber auch nicht rumrennen und jedem erzählen, dass mir das passiert ist", erklärte Wilson. Er sei sehr gefestigt in seiner Psyche, auch wenn er vielleicht eine Schraube locker habe, fügte er scherzhaft hinzu.

Wilson Gonzalez und Uwe OchsenknechtMischke,Andre
Wilson Gonzalez und Uwe Ochsenknecht
Wilson Gonzalez Ochsenknecht, SchauspielerGetty Images
Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Schauspieler
Wilson Gonzalez Ochsenknecht, SchauspielerAEDT/WENN.com
Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Schauspieler


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