Der Tod des Badminton-Stars Erik Meijs (✝26) schockte am 16. November 2017 die Sport-Welt. Er kam bei einem Auffahrunfall unverschuldet ums Leben. Besonders tragisch war, dass die Verlobte des 26-Jährigen zu diesem Zeitpunkt mit dem ersten gemeinsamen Kind schwanger gewesen ist. Lkw-Fahrer Attila M. krachte auf der A3 bei Ratingen auf ein Stauende – bei dem Crash kamen zwei weitere Menschen ums Leben. Nun kam es zum Prozessbeginn – doch zuvor entschuldigte sich der Unfallfahrer bei Eriks Eltern.

Wie Bild berichtet, sei der 43-jährige Lkw-Fahrer im Gerichtsgebäude auf die trauernden Eltern zugegangen. "Es tut mir unendlich leid", habe er ihnen gesagt. Eriks Vater gab in seiner Erklärung vor Gericht an: "Erik war Top-Sportler, hilfsbereit und freundlich. [...] Wir hoffen, dass Herr M. das ganze Leben daran denkt, welches Leid er anderen angetan hat." Auch das Leben von Eriks Partnerin, der Badmintonspielerin Birgit Overzier (34), sei zerstört. "Sie wollten heiraten. Ihr Sohn Tommy wird den Vater nie kennenlernen", führte Meijs-Senior aus.

Für Attila M. sei der Unfall noch immer unerklärlich. "Ich kann mich nicht erinnern. Es muss Unaufmerksamkeit oder Sekundenschlaf gewesen sein", erklärte sich der Fernfahrer vor dem Richter. Laut einem Gutachter sei der Lkw 95 km/h bei erlaubten 80 km/h gefahren und habe erst 40 Meter vor Stauende eine Vollbremsung hingelegt. Der Richter verurteilte den Unfallfahrer letztlich wegen fahrlässiger Tötung zu 32 Monaten Haft und fünf Jahren Führerscheinentzug.

Autobahn A3Getty Images
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Birgit Overzier in BirminghamGetty Images
Birgit Overzier in Birmingham
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