Der Fall Harvey Weinstein (67) brachte weltweit die #MeToo-Bewegung ins Rollen. Dem ehemals mächtigen Filmproduzenten werden in zahlreichen Fällen sexueller Missbrauch, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch vorgeworfen. Mittlerweile ist der 67-Jährige vom Hollywood-Macher zum unbeliebtesten Produzenten geworden. Immer mehr Promis, die bereits mit ihm zu tun hatten, distanzieren sich von Harvey. Nun meldete sich auch Pop-Sängerin Taylor Swift (29) zu Wort.

Taylor hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Harvey gearbeitet. "Er rief mein Management an und fragte: ‘Hat Taylor einen Song für diesen Film?’ Und ich sagte nur: ‘Hier ist einer!’ Und dann war ich damit auf den Golden Globes. Ich habe nie mit ihm rumgehangen", so die 29-Jährige. Taylor stellt klar. "Ich würde nie für ihn bürgen! Ich glaube den Frauen, die sich zu Wort melden, ich glaube den Opfern, die sich zu Wort melden, ich glaube den Männern, die sich zu Wort melden."

Taylor hat auch ihre Meinung zum Opferschema des Filmmoguls: "Wenn man sich die Geschichten anhört, dann suchte er sich immer Leute raus, die seiner Meinung nach verwundbar waren. Es scheint so ein Machtding gewesen zu sein." Sie selbst hat auch ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung machen müssen: 2013 klagte sie – mit Erfolg – einen Radio-DJ an, der ihr an den Hintern gefasst haben soll.

Harvey Weinstein und Taylor Swift im April 2014Getty Images
Harvey Weinstein und Taylor Swift im April 2014
Taylor Swift und Harvey Weinstein im September 2013Getty Images
Taylor Swift und Harvey Weinstein im September 2013
Taylor SwiftGetty Images
Taylor Swift
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