2006 starb Steve Irwin (✝44) – Millionen von Fans als "Crocodile Hunter" bekannt – im australischen Batt Reef auf tragische Weise durch den Stich eines Stachelrochens. Noch heute herrscht große Trauer um den Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor. Einer, dessen Leben der Tod von Steve für immer beeinflusst hat, ist sein Vater Bob. Das Familienverhältnis zwischen Bob und Steves Kindern ist nach dem Tod völlig abgekühlt.

Wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet, sei der Kontakt zwischen Bob und seinen Enkeln seit Steves Tod komplett abgerissen. Und zwar so sehr, dass der 80-Jährige seine Enkelin Bindi (21) verzweifelt über Social Media zu erreichen versuchte, um ihr zu ihrer bevorstehenden Hochzeit mit Chandler Powell zu gratulieren. Bereits zuvor versuchte Bob Kontakt zu ihr aufzunehmen – vergeblich.

Bob hatte sich nach dem Tod seines Sohnes völlig zurückgezogen, kehrte dem Australia Zoo den Rücken und lebte wie ein Einsiedler in einer Kleinstadt namens Kingaroy. "Als wir Steve verloren hatten, waren das schwierige Zeiten und das meiste davon wollte ich vergessen", erzählte er 2015 dem TV-Sender ABC. "Ich habe mich in körperlicher Arbeit vergraben, ich wollte mit Leuten nichts zu tun haben." Schließlich habe sich Bob aber dazu entschlossen, wieder unter Leute zu gehen, da ihm das Leben als Einsiedler nicht gutgetan habe.

Bob Irwin im September 2006Getty Images
Bob Irwin im September 2006
Terri, Robert und Bindi IrwinGetty Images
Terri, Robert und Bindi Irwin
Bob IrwinGetty Images
Bob Irwin
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Doch, es war halt eine schwere Zeit für ihn.


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