Im Juli 2017 war John Bernecker am Set von The Walking Dead verunglückt und kurze Zeit später im Krankenhaus im Alter von nur 33 Jahren verstorben. Seither streiten die Macher der Erfolgsserie und Johns Angehörige vor Gericht. Seine Familie ist der Überzeugung, dass zu lockere Sicherheitsvorkehrungen am Set den Tod des Stuntdoubles verursacht haben. Die TV-Produzenten sehen das anders und wollten die Klage abweisen lassen. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass der Prozess um Johns Unfalltod fortgeführt wird!

Der Sender AMC weist jede Schuld an der Tragödie von sich, immerhin hätte John selbst die Verantwortung für den Stunt übernommen. Mit dieser Begründung hat die TV-Station einen Antrag eingereicht, dass die Klage abgewiesen werden soll. Wie The Wrap berichtet, ist die zuständige Richterin darauf allerdings nicht eingegangen. Stattdessen soll der Prozess am 9. Dezember fortgeführt werden.

In einem Statement hat der Sender jetzt auf den Entschluss des Gerichts reagiert: "Es war ein tragischer Unfall. Obwohl wir weiterhin der Meinung sind, dass unser Antrag auf ein abgekürztes Verfahren angemessen und von Fakten und dem Gesetz untermauert ist, respektieren wir die Entscheidung des Gerichts."

Der Cast von "The Walking Dead"  bei der Comic Con in New York
Getty Images
Der Cast von "The Walking Dead" bei der Comic Con in New York
"The Walking Dead"-Showrunner Scott Gimple
Frazer Harrison/Getty Images
"The Walking Dead"-Showrunner Scott Gimple


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