Es war wohl der traurigste Serien-Ausstieg bei Sturm der Liebe: Désirée von Delft (34) alias Romy Ehrlinger starb kurz nach ihrer Eheschließung wegen eines Giftcocktails, den sie versehentlich zu sich genommen hatte. Ihr Serien-Tod bedeutete das traurige Ende von Romy und Pauls (Sandro Kirtzel, 29) Liebesgeschichte, für das es trotz Hochzeit kein Happy End gab. Dieser Schluss war ein Schock für viele Zuschauer. Gingen die Macher der Telenovela mit dieser Todesstory vielleicht zu weit?

"Sturm der Liebe"-Chefautor Björn Firnrohr sprach mit Quotenmeter über den krassen Handlungsstrang. "Wir haben schon immer sehr dramatische und auch kontroverse Geschichten erzählt, zum Beispiel der vermeintliche Kindstod von Tinas Baby, aber Romys Tod kurz nach ihrer Hochzeit war auf jeden Fall für mich persönlich eine der emotionalsten", erklärte er im Interview. Einerseits hätten sie ihr Grundversprechen eines Happy Ends für die wahre Liebe gebrochen, andererseits hätten sie so die Möglichkeit, zu erzählen, wie eine große Liebe auch über den Tod hinausgeht. "Dass Romy zudem einem Giftanschlag zum Opfer fiel und dies zunächst nur der Zuschauer weiß, erhöht natürlich die Spannung für die späteren Folgen", gab der Autor außerdem zu.

Auch Romy-Darstellerin Désirée fand, dass ihr Sturm-Ende gut für die Telenovela war. "Ich glaube, es war dramaturgisch gesehen ein sehr guter Schachzug. Ich habe die Rolle der Romy sehr gerne gespielt und ich konnte auf die Art und Weise Abschied von ihr nehmen", sagte sie dazu in einem Livestream auf Instagram vor wenigen Tagen.

Paul (Sandro Kirtzel) und Romy (Désirée von Delft) bei ihrer Hochzeit in "Sturm der Liebe"
ARD
Paul (Sandro Kirtzel) und Romy (Désirée von Delft) bei ihrer Hochzeit in "Sturm der Liebe"
Sandro Kirtzel und Désirée von Delft in einer Folge von "Sturm der Liebe"
ARD / Repro (S2+)
Sandro Kirtzel und Désirée von Delft in einer Folge von "Sturm der Liebe"
Désirée von Delft beim Teddyverkauf der Münchner Aidshilfe e.V.
Petra Schönberger / Future Image / ActionPress
Désirée von Delft beim Teddyverkauf der Münchner Aidshilfe e.V.
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