Wird die bevorstehende James Bond-Premiere abgesagt? Die Fans der legendären Spionage-Filmreihe freuen sich seit Wochen auf den neuen Hollywood-Streifen: Ab 31. März soll "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig (52) in der Hauptrolle in Europa starten. Die Promo-Tour zum Film soll in London beginnen, bevor es am 10. April nach Nordamerika geht. Der Startschuss steht nun aber unter keinem guten Stern: Zahlreiche Fans fordern eine Verschiebung der Premiere wegen der drohenden Ausbreitung des Coronavirus.

Am vergangenen Montag veröffentlichte die Fan-Website MI6-HQ einen offenen Brief an die Produktionsfirmen Universal und MGM, die für das 25. Bond-Abenteuer verantwortlich sind. Es sei an der Zeit, die öffentliche Gesundheit über das Marketing und die finanziellen Verluste, die eine Absage der Veranstaltung mit sich bringen würde, zu stellen. Großveranstaltungen auf der ganzen Welt seien bereits abgesagt worden und die Fans fordern nun auch die Verlegung der Erstausstrahlung des Agenten-Klassikers.

In China wurde die Premiere wegen des dort weit verbreiteten Coronavirus bereits abgesagt. Wie das US-Magazin Deadline berichtete, seien die Feier zur Erstaufführung in Peking und die damit verbundene Tour durchs Land offiziell gestrichen worden. Der Grund: Das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus sei zu hoch. In China wurden aufgrund der hohen Infektionsgefahr 70.000 Kinos geschlossen.

Daniel Craig bei den Golden Globe Awards
Getty Images
Daniel Craig bei den Golden Globe Awards
Rami Malek, "James Bond"-Darsteller
Getty Images
Rami Malek, "James Bond"-Darsteller
Daniel Craig in "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben"
CapitalPictures / Action Press
Daniel Craig in "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben"
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