Harvey Weinstein (67) wurde kürzlich wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung zu einer Haftstrafe verurteilt: 23 Jahre soll er hinter Gittern verbringen. In den vergangenen Jahren hatten sich immer mehr Frauen zu Wort gemeldet und angegeben, Opfer des Filmemachers geworden zu sein. Die Anklage im Prozess in New York beschränkte sich jedoch auf die ehemalige Produktionsassistentin Miriam Haleyi und die Schauspielerin Jessica Mann. Kurz nach dem Schuldspruch klagt den Hollywood-Mogul nun eine weitere Frau an.

Die Klägerin, die vorerst anonym bleiben möchte, gab an, den Produzenten 2014 auf einem Event in Los Angeles getroffen zu haben. "Ich leite Hollywood", soll er dort selbstgefällig verkündet haben. Daraufhin habe er sie in sein Hotelzimmer eingeladen und im offenen Bademantel empfangen. Dort habe er ihr mitgeteilt, dass es ihr Vorteile bringen würde, wenn sie "nett zu ihm" sei. Sie habe daraufhin fliehen können, während der Filmboss kurz ins Bad verschwand. Einige Tage später habe sie dann das Drehbuch eines Filmes von ihm zugesandt bekommen. In einem weiteren persönlichen Gespräch habe er ihr dann gedroht, ihre Karriere zu beenden, wenn sie keinen Sex mit ihm haben wolle und sich weigere ihn dabei als "König" zu bezeichnen. Laut TMZ habe sie infolgedessen unter Depressionen und Haarausfall gelitten und einen Nervenzusammenbruch gehabt.

Damit ist sie nicht die einzige Klägerin nach der Urteilsverkündung: Kürzlich hatte sich auch Kate Beckinsale (46) zu Wort gemeldet. Die Schauspielerin hatte ein traumatisches Erlebnis mit dem ehemaligen Produzenten geschildert und angegeben, Opfer einer vulgären Verbal-Attacke Weinsteins geworden zu sein.

Harvey Weinstein verlässt ein Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Getty Images
Harvey Weinstein verlässt ein Gerichtsgebäude in NYC im Februar 2020
Harvey Weinstein in New York, Januar 2020
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Harvey Weinstein in New York, Januar 2020
Kate Beckinsale im Februar 2020
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Kate Beckinsale im Februar 2020


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