Farid Bang (34) empfindet große Reue! Der Rapper gehört inzwischen zur Riege der populärsten Hip-Hop-Artists in Deutschland. 2018 löste der Künstler jedoch mit Rap-Kumpane Kollegah (35) einen der größten Skandale der deutschen Musikgeschichte aus. Trotz einer antisemitischen Textzeile wurde ihnen für das gemeinsame Album "Jung, brutal und gutaussehend 3" der Echo verliehen. Jetzt habe Farid sein damaliges Verhalten reflektiert und bereut die umstrittenen Worte!

"Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen", lautete die Zeile des Songs "0815" auf dem Album, das damals für große Furore sorgte und letztendlich die Abschaffung der Echo-Veranstaltung zur Folge hatte. Wie denkt der Musiker heute darüber? "Wenn ich könnte, würde ich es rückgängig machen. So etwas wird mir nie wieder passieren", gab der 34-Jährige gegenüber Bild zu. Der gebürtige Marokkaner distanziere sich ausdrücklich von Antisemitismus. "Rap war bis zu dem Eklat für mich eine Kunstform ohne Grenzen. Mir fehlte damals die nötige Selbstreflexion", erklärte der Labelchef.

"Ich stand vor dem Ende meiner Karriere. Ich habe aber meinen Kopf nicht in den Sand gesteckt. Ich habe meine Konsequenzen akzeptiert", ließ der Düsseldorfer den Skandal Revue passieren. Nach dem Eklat habe er sich von Leuten abwenden müssen, die ihn vom richtigen Weg abbrachten. Mit Kollegah verstehe er sich jedoch nach wie vor gut. "Wir sind auch nicht immer einer Meinung, aber uns verbindet eine langjährige Freundschaft", sagte der "Killa"-Interpret.

Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018
Andreas Rentz/Getty Images
Farid Bang und Kollegah beim ECHO 2018
Farid Bang im Jahr 2020
Instagram / faridbangbang
Farid Bang im Jahr 2020
Farid Bang auf der "Fack ju Göhte 3"-Premiere in München im Jahr 2017
Getty Images
Farid Bang auf der "Fack ju Göhte 3"-Premiere in München im Jahr 2017
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