Der Gerichtsprozess rund um Bill Cosby (82) geht weiter. Eigentlich stand das Urteil längst fest: Im September 2018 wurde der frühere Schauspieler mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Bill Cosby soll 62 Frauen sexuell misshandelt haben, ihm drohten bis zu 30 Jahre Gefängnis, doch nur in drei Fällen konnte seine Schuld bewiesen werden. Seit der Verkündung sitzt er nun hinter Gittern, doch das soll sich demnächst ändern: Seine Anwälte dürfen den Richterspruch anfechten.

Bereits kurz nach der Urteilsverkündung wollten seine Verteidiger Berufung einlegen. Bisher wurde die Revision jedoch abgewiesen. Wie unter anderem CNN nun berichtet, sind die Rechtsvertreter des 82-Jährigen weiterhin drauf und dran, eine Strafverkürzung zu erwirken. Sein Team fordere, dass eine Reihe damaliger Zeugenaussagen nicht ins Urteil hätte einfließen dürfen – mit Erfolg. Der oberste Gerichtshof im US-Bundesstaat Pennsylvania hat in der vergangenen Nacht entschieden, dass tatsächlich Berufung eingelegt werden darf.

Vor genau einem Jahr hatte Andrew Wyatt, der Sprecher des einstigen Serienstars, verkündet, dass der Inhaftierte ein "faires Verfahren" verlange. Noch immer beteuere Bill Cosby seine Unschuld – auch in einem Interview zeigte er keine Reue.

Bill Cosby nach seiner Verurteilung 2018
ZUMA Wire / Zuma Press
Bill Cosby nach seiner Verurteilung 2018
Bill Cosby, Comedian
MPI04/Capital Pictures / MEGA
Bill Cosby, Comedian
Bill Cosby im September 2018
Getty Images
Bill Cosby im September 2018


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