Konnte er den Richter von seiner Unschuld überzeugen? Schauspieler Bill Cosby (81) wurde vor einem Monat wegen sexueller Nötigung verurteilt und verbringt seitdem seinen Alltag in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Pennsylvania. Seine drei- bis zehnjährige Haftstrafe kann und will der ehemalige "Die Bill Cosby Show"-Darsteller allerdings nicht akzeptieren. Er fordert, dass der Fall neu aufgerollt wird und plädiert für eine Freilassung auf Bewährung. Am Dienstag fiel das Urteil über seinen Antrag auf eine Strafverkürzung.

Der 81-Jährige soll die Universitätsmitarbeiterin Andrea Constand im Jahr 2004 betäubt und anschließend vergewaltigt haben. Bill hatte die Tat vor Gericht vehement abgestritten. Stattdessen schob er die Schuldsprechung auf den zuständigen Richter Steven O'Neill, mit dem sein Strafverteidiger seit Jahren im Streit sei. Wie das britische Magazin DailyMail berichtete, blieb das Gericht allerdings bei dem Urteil und lehnte seinen Antrag auf eine Strafverkürzung sowie seine Forderung auf einen neuen Prozess ab. Daraufhin veröffentlichten Bills Anwälte eine eidesstattliche Erklärung, in der sie noch einmal auf die Befangenheit O'Neills verwiesen.

Sein Team, das aktuell schon aus mehr als 20 Verteidigern besteht, hat bereits angekündigt, auch dieses Urteil anzufechten und vor ein höheres Gericht zu ziehen. "Mr. Cosby hat das Recht, seinen Fall neu aufrollen und von einem unvoreingenommenen Richter prüfen zu lassen", verkündeten seine Anwälte laut dem Magazin.

Bill Cosby beim Montgomery County Courthouse in PennsylvaniaGetty Images
Bill Cosby beim Montgomery County Courthouse in Pennsylvania
Mugshot von Bill CosbyMontgomery County Jail/ MEGA
Mugshot von Bill Cosby
Bill Cosby in PennsylvaniaSplashNews.com
Bill Cosby in Pennsylvania


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