Die historische Krankenhausserie Charité ist und bleibt ein Erfolgsgarant – doch woran liegt's? Bereits mit den vergangenen zwei Staffeln konnte Das Erste etliche Zuschauer fesseln. Und auch der Auftakt von Staffel drei lockte ein beachtliches Millionenpublikum vor die Bildschirme – und das, obwohl alle neuen Folgen bereits seit einer Woche in der ARD-Mediathek abrufbar sind. Philipp Hochmair spielt Professor Dr. Prokop, einen bis heute namhaften Pathologen. Wie erklärt sich der Schauspieler den TV-Triumph?

"Der Gewinn der Serie ist, Zeitgeschichte und die Geschichte der Medizin spannend und sehr persönlich zu verbinden", erklärt der gebürtige Österreicher im Promiflash-Interview. Das Format schaffe es, diese Themen auf eine "sehr berührende und historisch fundierte Weise" zugänglich zu machen. Die dritte Staffel ordnet sich in die 1960er Jahre ein – zu Zeiten des Ost-West-Konflikts im zweigeteilten Deutschland. "Woher sollen wir denn wissen, [...] welche Auswirkungen der Mauerbau auf die medizinische Entwicklung und das Wohl des Volkes hatte?", gibt Hochmair zu bedenken.

Die dramatische Klinik-Reihe treffe einfach einen Nerv – und einen für jeden verständlichen Ton. "Diese Serie erklärt anhand von Einzelschicksalen wunderbar, wie das funktioniert hat und gibt einen hervorragenden Einblick in den damaligen Stand der Medizin", erklärt der 47-Jährige.

Philipp Hochmair als Professor Dr. Prokop in "Charité"
ARD/Stanislav Honzik
Philipp Hochmair als Professor Dr. Prokop in "Charité"
Szene aus der dritten Staffel von "Charité"
ARD/Stanislav Honzik
Szene aus der dritten Staffel von "Charité"
Philipp Hochmair als Prof. Dr. Prokop in "Charité"
ARD/Stanislav Honzik
Philipp Hochmair als Prof. Dr. Prokop in "Charité"
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