Jetzt hat er mal eine aufs Großmaul bekommen: Conor McGregor (32) ist einer der streitbarsten Charaktere in der Welt des Kampfsports. Vor seinen Kämpfen lieferte er sich regelmäßig harte Wortgefechte mit seinen Gegnern. Die Pressekonferenzen sorgten bisweilen für mehr Aufsehen als die Kämpfe selbst. Auch mit mehreren Rücktrittsankündigungen machte Conor außerhalb des Rings von sich reden. Seine Fans lieben ihn dafür, dass er den großen Worten im Kampf regelmäßig Taten folgen ließ. Das hat diesmal allerdings nicht geklappt.

In der Nacht auf Sonntag trat der Megastar in Abu Dhabi gegen Dustin Poirier an und schickte dem Kampf auch eine Megaansage voraus: In weniger als 60 Sekunden wolle er seinen Gegner besiegen. Doch daraus wurde nichts. Dustin griff früh an und überraschte Conor, indem er ihn zu Boden brachte. Der irische Fanliebling kam nach der Pause zwar angriffslustig und voll fokussiert zurück in den Ring, konnte Dustins dominanten, harten Schlägen allerdings nichts mehr entgegensetzen: technischer K. O. in der zweiten Runde. Nach dem Fight zeigte Conor sich aber sportlich: "Das muss ich jetzt abschütteln und dann komme ich zurück."

Für Dustin war der Sieg nicht nur ein unerwarteter Triumph, sondern darüber hinaus die Möglichkeit für eine persönliche Revanche: Vor gut sechs Jahren unterlag er dem Iren bereits in der ersten Runde. Womöglich dürfen sich die Fans auf einen Entscheidungskampf freuen.

Conor McGregor im August 2017 in Las Vegas
Getty Images
Conor McGregor im August 2017 in Las Vegas
Conor McGregor und Khabib Nurmagomedov 2018
Getty Images
Conor McGregor und Khabib Nurmagomedov 2018
Conor McGregor 2018 in New York
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Conor McGregor 2018 in New York
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