Damit hatte Bares für Rares-Verkäuferin Gisela Bittner bei Weitem nicht gerechnet. Die Rentnerin kam zu Horst Lichters (59) Show mit einem klaren Plan: Sie erhoffte sich, rund 800 bis 1.000 Euro für ein goldenes Familienerbstück – einen 750er Gelbgold-Ring – mitnehmen zu können. Die Expertise von Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel fiel da allerdings ernüchternd aus: Sie schätzte den tatsächlichen Wert wesentlich geringer ein, auf 250 bis 300 Euro. Doch da hat die Expertin die Rechnung ohne die Trödelhändler gemacht: Die griffen viel tiefer in die Tasche.

"Der Ring wiegt 2,6 Gramm, das ist sehr wenig. Nach aktuellem Goldpreis sind das circa 100 Euro", erklärte die Expertin. Zusätzlich gebe es noch einige Beschädigungen, die äußerst schwer zu reparieren seien. Zusammen mit dem Diamanten könnte der Preis einfach nicht viel höher ausfallen. Kein Wunder, dass die 76-Jährige im Händlerraum nicht schlecht staunte: Die Antiquitäten-Fans lieferten sich einen heißen Kampf um ihr mehr als hundert Jahre altes Schmuckstück. Für 1.700 Euro ging der Ring am Ende an Thorsden Schlößner – das Gebot übertraf die Expertise damit um das Sechsfache.

Doch auch wenn die prächtige Verkaufssumme Gisela fast zum Weinen bringt – an den Rekordverkauf des Monats kommt der Preis längst nicht heran. Chris Focken sorgte mit einem mitgebrachten Gemälde für Begeisterung. Für 15.500 Euro ging das Stück an Julian Schmitz-Avila (34).

Horst Lichter bei "Bares für Rares"
ZDF und Frank W. Hempel.
Horst Lichter bei "Bares für Rares"
Horst Lichter und die "Bares für Rares"-Händler
ZDF / Frank Hempel
Horst Lichter und die "Bares für Rares"-Händler
Kunsthändler Julian Schmitz-Avila
Instagram / julianschmitzavila
Kunsthändler Julian Schmitz-Avila
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