Harvey Weinstein (69) nimmt seine Verurteilung nicht hin. Im März vergangenen Jahres ist der einstige Filmproduzent wegen Sexualverbrechen zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ende Januar wurde weiterhin bekannt, dass der gebürtige New Yorker seinen Opfern umgerechnet 14 Millionen Euro Entschädigung zahlen müsse. Doch die Gefängnisstrafe akzeptiert die Hollywood-Größe offenbar nicht und geht jetzt dagegen vor: Weinstein und seine Anwälte gehen in Berufung!

Daily Mail zufolge reichten Weinsteins Anwälte vergangenen Montag eine 166 Seiten umfassende Berufung bei dem zuständigen Gericht in Manhattan (New York) ein. Zum einen werfen die Verteidiger dem Gericht einen unfairen Prozess vor: Ihnen zufolge wurden Zeugen angehört, deren Vorwürfe einzig dazu dienten, Weinstein zu verleumden und nicht Teil der Anklage gewesen seien.

Doch Weinsteins Verteidiger werfen nicht nur dem Richter Befangenheit vor, sondern auch einer Geschworenen. Denn eine Geschworene hat in einem Buch den Umgang älterer Männer mit jüngeren Frauen umfassend und kritisch beleuchtet. Doch selbst wenn die Juristen mit ihrer Berufung Erfolg haben sollten, war das nicht der letzte Vergewaltigungsprozess des 69-Jährigen. Demnächst soll er außerdem in Los Angeles wegen Vergehen an Frauen vor Gericht stehen.

Harvey Weinstein im Gericht in New York
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Harvey Weinstein im Gericht in New York
Harvey Weinstein, Juli 2018
ActionPress
Harvey Weinstein, Juli 2018
Harvey Weinstein im Dezember 2019 in New York
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Harvey Weinstein im Dezember 2019 in New York
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