Gibt es neue Verstrickungen? Vor einigen Monaten war bekannt geworden, dass es im legendären BBC-Interview von Martin Bashir (58) mit Prinzessin Diana (✝36) im Jahr 1995 einige Ungereimtheiten gab. Die Enthüllungen gingen so weit, dass sogar die Polizei Ermittlungen aufnahm. Der Journalist soll die Royal bei dem TV-Gespräch mit gefälschten Dokumenten unter Druck gesetzt haben. Doch damit nicht genug: Der Sender scheint daraufhin im Hintergrund offenbar gezielt Papiere zurückgehalten haben!

Das will der britische Journalist Andy Webb jetzt herausgefunden haben. Gegenüber der Zeitung Daily Mail gab er an, dass die Ergebnisse der von Richter Lord Dyson geleiteten diesjährigen Untersuchung schon viel früher hätten entdeckt werden können: "Ich habe festgestellt, dass einige Dokumente, die direkt zu Dysons Rückschlüssen führten, nicht von der BBC aufbewahrt wurden und stattdessen seit mehr als zwei Jahrzehnten verschollen sind." Offenbar habe der Sender demnach versucht, etwaige Täuschungen zu vertuschen.

Insgesamt handele es sich um vier Dokumente, die jahrelang nicht auffindbar gewesen seien – bis sie Richter Dyson in diesem Jahr zugespielt wurden! Unter anderem gehe es um eine handschriftliche Notiz von Diana selbst. Eine Sprecherin des Senders versucht gegenüber dem Blatt, diesen seltsamen Umstand zu rechtfertigen: "Nach einem Vierteljahrhundert ist es der BBC einfach nicht möglich zu wissen, warum bestimmte Dokumente nicht archiviert wurden."

Martin Bashir, 2019
Getty Images
Martin Bashir, 2019
Prinzessin Diana und ihr Sohn Harry in London im August 1995
ActionPress
Prinzessin Diana und ihr Sohn Harry in London im August 1995
Martin Bashir, Journalist
Getty Images
Martin Bashir, Journalist
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