War Alec Baldwins (63) TV-Auftritt etwa keine gute Idee? Anfang Dezember war der siebenfache Vater zum ersten Mal wieder im Fernsehen zu sehen. In dem Interview sprach der Darsteller außerdem erstmals ausführlich über den Vorfall am Set seines neuen Films "Rust". Ende Oktober hatte sich bei einer Drehprobe eine Kugel aus einer Pistolenrequisite gelöst, die die Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verwundete. Jetzt erklärte ein Rechtsexperte, dass das Interview für Alec auch ganz schön nach hinten losgehen könnte.

Wie Fox News nun berichtete, sind sich die Fachleute einig, dass der 64-Jährige sein Fernsehinterview noch einmal hätte überdenken sollen. So ist die Partnerin einer Kanzlei in Los Angeles sich beispielsweise sicher, dass Alecs Aussagen gegen ihn verwendet werden könnten. "Alec Baldwin ist eindeutig am Boden zerstört über den tragischen Unfalltod von Frau Hutchins. Er fühlt sich wahrscheinlich gezwungen, sich öffentlich dazu zu äußern", begann Rachel Fiset zu berichten. "Er versucht, die Erzählung so zu lenken, dass die Schuld für diese Tragödie von ihm weggeschoben wird", fuhr sie fort. Dennoch sei es nie klug sich während laufender Ermittlungen zu äußern und dieser Fall sei da nicht anders.

"Jegliche Äußerungen, die während einer Untersuchung im Fernsehen gemacht werden, könnten zu unbeabsichtigten Eingeständnissen führen", erzählte die Juristin weiter. Eben diese Aussagen könnte ein Richter dann gegen ihn verwenden. Sollten seine Angaben beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt widerlegt werden, könnte dies seine Glaubwürdigkeit vor der Staatsanwaltschaft mindern.

Alec Baldwin beim Sundance Film Festival 2020
Getty Images
Alec Baldwin beim Sundance Film Festival 2020
Schauspieler Alec Baldwin bei den SAG Awards 2019
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Schauspieler Alec Baldwin bei den SAG Awards 2019
Alec Baldwin im Oktober 2021 in New York
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Alec Baldwin im Oktober 2021 in New York
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