Darum kehrte Jeremy Renner "Mission: Impossible" den RückenGetty ImagesZur Bildergalerie

Darum kehrte Jeremy Renner "Mission: Impossible" den Rücken

- Isabella-Sophie Funke

Jeremy Renner (53) kämpft sich nach seinem Schneepflugunfall zurück in seinen Arbeitsalltag. Ein großes Franchise musste er aber zuletzt hinter sich lassen – die Mission: Impossible-Filme! In einem Interview mit Collider erklärt er nun, warum er seine Rolle als William Brandt nach "Phantom Protokoll" und "Rogue Nation" nicht fortsetzen konnte. Der 53-Jährige gibt offen zu, dass er aufgrund familiärer Verpflichtungen auf weitere Auftritte verzichtete. "Ich musste das hinter mir lassen. Ich sollte eigentlich mehr mitmachen. Ich liebe diese Jungs", erzählt Jeremy in dem Interview und bezieht sich dabei besonders auf Co-Star Tom Cruise (61) und Regisseur Christopher McQuarrie.

"Es erfordert viel Zeit und alles findet in London statt. Ich musste ein Vater sein. Es hätte einfach nicht funktioniert", fügt der Schauspieler weiter hinzu. Trotzdem schließt er eine erneute Rückkehr zur Franchise nicht aus. Mit "Mission: Impossible - Dead Reckoning Part Two", der kommendes Jahr erscheinen soll, scheint die Filmreihe in vollem Gange zu sein. "Vielleicht, jetzt wo meine Tochter älter ist, könnte es passieren", gibt sich der Hollywoodstar optimistisch und fügt hinzu: "Ich würde jederzeit in ein 'Mission: Impossible' springen und zurück zu Brandt gehen. Es ist großartig."

Derzeit ist Jeremy jedoch mit seiner Rolle als Mike McLusky in der Paramount+-Serie "Mayor of Kingstown" beschäftigt. Nachdem er im Januar 2023 einen Schneepflugunfall erlitten hatte, kehrte er ein Jahr später zum Set zurück und kämpfte sich tapfer durch. "Ich hatte Selbstzweifel", gestand er in einem Interview mit ET. "Es sind zwölf bis vierzehn Stunden am Set. Ob man Stunts macht oder nicht, es ist anstrengend." Dennoch half ihm das Team, seine Emotionen in seine Rolle einfließen zu lassen, was seinem Charakter Mike McLusky in der kommenden Staffel wohl zusätzliche Tiefe verleiht. Staffel drei von "Mayor of Kingstown", in der auch Dianne Wiest, Hugh Dillon, Emma Laird (25) und Kyle Chandler mitspielen, startet am 2. Juni auf Paramount+.

Neben der Möglichkeit eines Comebacks als William Brandt in "Mission: Impossible" hat Jeremy noch einen weiteren Grund zur Freude: Seine bemerkenswerte Genesung nach einem schrecklichen Unfall vor über einem Jahr beeindruckt Fans weltweit. Der Schauspieler hatte sich im Januar 2023 schwer verletzt, als er seinen Neffen vor einem rollenden Schneepflug rettete. Dabei erlitt der Leinwandheld über 30 Knochenbrüche. Trotz mehrerer Operationen und einer langen Rehabilitationsphase zeigt der Familienvater, dass er auf dem besten Weg zur vollständigen Genesung ist. Denn nur acht Monate nach dem lebensgefährlichen Vorfall war Jeremy erstmals ohne jegliche Gehhilfe unterwegs. Erst kürzlich tauchten dann Bilder von dem Schauspieler auf, die ihn sogar beim Rennen zeigen.

Jeremy Renner und Tom Cruise bei der US-Premiere von ""Mission: Impossible - Phantom Protokol" 2011
Getty Images
Jeremy Renner und Tom Cruise bei der US-Premiere von ""Mission: Impossible - Phantom Protokol" 2011
Jeremy Renner, Schauspieler
Getty Images
Jeremy Renner, Schauspieler
Jeremy Renner in der "Let's Run There"-Kampagne, Mai 2024
Brooks Running/Aisha McAdam/Mega
Jeremy Renner in der "Let's Run There"-Kampagne, Mai 2024
Würdet ihr euch freuen, wenn Jeremy wieder bei "Mission: Impossible" mitspielen würde?
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