Will Finn Wolfhard der Schauspielerei den Rücken kehren?
Finn Wolfhard (23) zieht einen klaren Strich: Nach dem Silvester-Finale von Stranger Things will der Schauspieler seine Energie 2026 vor allem in die Musik stecken und mit seiner Band The Aubreys auf Tour gehen. Das verriet Finn Esquire und stellte zugleich in Aussicht, vorerst keine neuen Drehs zu planen. "Ich habe offiziell nichts für die Schauspielerei auf dem Zettel", sagte er und betonte, dass er nur noch Rollen annehmen wolle, die ihn wirklich packen. Die nächsten Schritte sind dafür bereits gesteckt: neue Songs, ein weiteres Album und Konzerte – fernab von Hawkins, dafür ganz nah an seinen eigenen Melodien.
Ganz verabschiedet hat sich der Kanadier aber nicht vom Filmset. Finn erklärte, dass er die Stunt-Komödie "Crash Land" bereits abgedreht hat. Das Projekt stammt von Autor und Regisseur Dempsey Bryk, an seiner Seite spielt Gabriel LaBelle. Während der Fokus nun auf The Aubreys liegt, bleibt die Tür für künftige Rollen einen Spalt offen. "Ich will definitiv weiter schauspielern, aber nur, wenn es etwas ist, das ich wirklich liebe", sagte der "It"-Star Esquire. Musikalisch ist der Plan konkreter: Finn hat in den letzten zwei Jahren Songs geschrieben, die jetzt aufgenommen werden sollen. The Aubreys hatten bereits 2020 mit der Single "Getting Better (otherwise)" in Finns Film "The Turning" debütiert, kurz darauf folgte die EP "Soda & Pie", 2021 kam das Album "Karaoke Alone".
Privat und kreativ schlägt Finn seit einiger Zeit ohnehin Töne an, die persönlicher sind als jedes Drehbuch. Mit seinem Soloalbum "Happy Birthday", das er 2025 über AWAL veröffentlichte, gab der Musiker Einblicke in seine Gefühlswelt – vom Durcheinander junger Jahre bis zu Beziehungen, die sich verändern. Auf der Bühne sucht der Sänger den direkten Kontakt, im Studio feilt er an Sounds, die zwischen Indie-Rock und introspektiver Pop-Melancholie pendeln. Wer Finn abseits des Sets erlebt, trifft auf einen jungen Mann, der seine Ideen lieber in Akkorde gießt, als sie an Castingkalendern anzupassen. Dass er sich nun bewusst Zeit für The Aubreys nimmt, passt zu diesem Kurs: weniger Drehs, mehr Bandproben, mehr Musik – und Raum für Projekte, die sich richtig anfühlen.









