Ohne Robert F. Kennedy: Tatiana Schlossberg wurde beigesetzt
In New York haben sich am Montag, dem 5. Januar, enge Angehörige und Freunde von Tatiana Schlossberg zu einer bewegenden Trauerfeier versammelt. In der Kirche St. Ignatius of Loyola auf der Upper East Side nahmen ihre Mutter Caroline Kennedy, ihr Vater Edwin Schlossberg sowie ihr Bruder Jack Schlossberg (32) Abschied von der verstorbenen Autorin. Auch Tatianas Ehemann George Moran war mit den zwei gemeinsamen Kindern vor Ort, um der 35-Jährigen die letzte Ehre zu erweisen. Neben der Familie waren zahlreiche Weggefährten erschienen – doch ein prominentes Familienmitglied fehlte auffällig: Robert F. Kennedy Jr. (71) soll laut dem Magazin OK! nicht zu der Zeremonie eingeladen worden sein.
Zu den Gästen in der traditionsreichen Kirche zählten neben Familienangehörigen auch einige bekannte Gesichter aus der Öffentlichkeit. Unter anderem wurden Talkshow-Legende David Letterman sowie Modedesignerin Carolina Herrera gesehen, die einst Tatianas Hochzeitskleid entworfen hatte. Ebenfalls anwesend waren Kerry Kennedy und Joe Kennedy III, die den Kennedy-Clan bei dem stillen Abschied repräsentierten. Wie OK! unter Berufung auf Rob Shuters Substack berichtet, sei Robert F. Kennedy Junior gezielt von der Gästeliste gestrichen worden. "Die Familie hat diese Entscheidung bewusst getroffen", zitierte das Portal eine Quelle, die von Tatianas "zutiefst beschützenden" Eltern sprach. Man wolle die Kinder schützen und die Trauer ohne zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit oder Kontroversen bewältigen. "Es geht nur darum, die Familie als Einheit intakt und geschützt zu halten", erklärte der Insider weiter.
Tatiana hatte ihren Kampf gegen eine akute myeloische Leukämie erst im November 2025 in einem Essay für The New Yorker öffentlich gemacht, nachdem bei ihr im Mai 2024 kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes die Diagnose gestellt worden war. Sie beschrieb darin eindringlich, wie ein auffälliger Blutwert – eine extrem erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen – der Ausgangspunkt für die erschütternde Nachricht gewesen war. In demselben Text kritisierte die Journalistin auch Robert F. Kennedy Junior scharf, weil er als Politiker Forschungsgelder für mRNA-Technologie gekürzt habe: "Während ich immer mehr meines Lebens unter der Obhut von Ärztinnen, Ärzten und Forschern verbrachte, die das Leben anderer verbessern wollen, sah ich, wie Bobby fast eine halbe Milliarde Dollar für die Forschung zu mRNA-Impfstoffen strich", schrieb sie.





