Trotz Megxit: Prinz Harrys Familie erhält wohl Polizeischutz

Trotz Megxit: Prinz Harrys Familie erhält wohl Polizeischutz

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min

Prinz Harry (41) könnte seinem großen Wunsch bald deutlich näherkommen. Der Herzog von Sussex hofft seit Jahren darauf, in Großbritannien wieder vollen Polizeischutz zu bekommen. Nun scheint sich genau das abzuzeichnen. Laut dem Magazin People sendet die britische Regierung "positive" Signale, dass Harry bei Reisen in seine alte Heimat erneut staatlich finanzierte Sicherheitskräfte zur Seite gestellt werden. Insider sprachen gegenüber der Mail on Sunday sogar von einer "reinen Formsache". Auch Harrys Ehefrau Herzogin Meghan (44) und die gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet sollen bei Aufenthalten in England wieder durch britische Sicherheitsbehörden geschützt werden.

Hintergrund ist ein langer Rechtsstreit, den der Herzog von Sussex seit dem Verlust seines royalen Sicherheitsstatus im Jahr 2020 führte. Damals gaben Harry und Meghan ihre Aufgaben als Senior Royals auf und zogen nach Nordamerika, woraufhin der steuerfinanzierte Schutz gestrichen wurde. Laut Daily Mail kam nun ein zuständiges Komitee nach einer erneuten Prüfung zu dem Schluss, dass die Familie die Voraussetzungen für staatlichen Schutz erfüllt. Ein Sprecher des Paares erklärte knapp: "Wir kommentieren Sicherheitsangelegenheiten nicht." Für Harry hätte die mögliche Kehrtwende weitreichende Folgen: Er könnte mit Meghan und den Kindern häufiger und länger nach Großbritannien reisen, ohne private Sicherheitskonzepte organisieren zu müssen, und damit auch offizielle oder private Termine leichter wahrnehmen.

Die Sicherheitsfrage gilt seit Jahren als einer der größten Belastungsfaktoren im Verhältnis zwischen Harry und seinem Vater König Charles III. (77). In einem BBC-Interview sagte Harry, Charles wolle "wegen dieser Sicherheitssache" nicht mehr mit ihm sprechen. Beim letzten Treffen der beiden saßen Vater und Sohn Medienberichten zufolge nur kurz bei einer Tasse Tee zusammen. Dabei sollen sie Fotos und kleine Geschenke ausgetauscht haben. Im selben Gespräch betonte der Herzog jedoch auch, wie sehr er sich eine Annäherung wünsche und dass er seine Familie gerne nach England bringen würde. Dort war Harry zuletzt allein unterwegs – unter anderem für die WellChild Awards und verschiedene Charity-Termine. Meghan und die Kinder blieben indessen in Kalifornien. Ob auch Meghan von den neuesten Entwicklungen in der Sicherheitsfrage begeistert ist, stellt der Royal-Experte Duncan Larcombe gegenüber Mirror infrage. "Das Sicherheitsproblem wurde in den letzten Jahren im Wesentlichen als Ausrede dafür benutzt, dass Meghan nicht ins Vereinigte Königreich gekommen ist", sagte der Journalist und ergänzte: "Aber viele Leute denken, der wahre Grund liege in der öffentlichen Reaktion, die ihr hier widerfahren würde." Es bleibt abzuwarten, ob Meghan das Vereinigte Königreich nun tatsächlich häufiger besuchen wird.

Prinz Harry, September 2025
Getty Images
Prinz Harry, September 2025
Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
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Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
König Charles, Herzogin Meghan und Prinz Harry, 2019
POOL/AFP via Getty Images
König Charles, Herzogin Meghan und Prinz Harry, 2019
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