Kate Winslet triumphiert: Ihr Regiedebüt erobert Netflix
Kate Winslet (50) wechselt die Seiten und zeigt jetzt, dass sie nicht nur vor der Kamera glänzt: Mit dem berührenden Familiendrama "Goodbye June" feiert die Schauspielerin aktuell ihr Regiedebüt – und landet damit direkt in den Top Ten der Netflix-Charts. Seit dieser Woche ist der britische Spielfilm verfügbar und wurde bereits zum Dienstagmittag rund 13.600.000 Stunden gestreamt. Gedreht wurde in England, vor der Kamera standen neben Kate auch Helen Mirren (80), Andrea Riseborough (44) und Toni Collette (53). Die Geschichte spielt im Advent und begleitet eine Familie, die sich um die an Krebs erkrankte Mutter versammelt. Fans erwarten damit vor allem leise Töne, intensive Dialoge und Momente, die unter die Haut gehen.
Im Mittelpunkt steht June Cheshire, gespielt von Helen, die kurz vor Weihnachten ins Krankenhaus muss. Während die Tage vergehen und sich die Situation mehr und mehr zuspitzt, treffen die vier erwachsenen Kinder aufeinander. Alte Verletzungen kommen ans Licht, Eifersucht und unausgesprochene Konflikte mischen sich mit Versöhnung, kleinen Gesten und dem Wissen, dass es wohl das letzte gemeinsame Fest ist. Das Drehbuch schrieb Kates Sohn Joe Anders, was der Geschichte spürbare Intimität verleiht. Auf Rotten Tomatoes kommt "Goodbye June" aktuell auf 66 Prozent bei der Kritik und 75 Prozent beim Publikum. Eine Zuschauerin bringt die Stimmung auf den Punkt: "Ich habe geweint", heißt es in der Publikumsrubrik.
Kate zählt zu den größten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihren Durchbruch feierte sie 1997 mit James Camerons (71) Titanic, der sie weltweit bekannt machte und für den sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Schon zuvor hatte sie in britischen Produktionen wie "Sense and Sensibility" ihr Talent gezeigt. Im Laufe ihrer Karriere überzeugte Kate in Dramen, Komödien und historischen Filmen, darunter "Eternal Sunshine of the Spotless Mind", "The Reader" und "Steve Jobs". Sie gewann einen Oscar, mehrere Golden Globes und BAFTAs. Neben der Schauspielerei erkundete sie schon als Produzentin neue kreative Wege und beweist mit "Goodbye June" nun erneut, dass sie ihr Spektrum immer wieder erfolgreich erweitert.










