"Clowns": Chris Töpperwien gibt sein Reality-TV-Aus bekannt
Chris Töpperwien (51) zieht einen Schlussstrich: Der TV-Star erklärt jetzt auf Instagram, dass er der Welt der Reality-Formate den Rücken kehrt – und das endgültig. In einem langen Statement macht der Unternehmer deutlich, wie wenig er von der Szene noch hält: "Ich jedenfalls habe für diesen Zirkus, dieses moralische H*renhaus, nichts mehr übrig. Mit Stolz kehre ich dem Ganzen den Rücken. Manche Kapitel sollte man nicht fortsetzen, sondern endgültig verbrennen. Manche Bühnen verlässt man nicht aus Angst – sondern aus Einsicht", schreibt er und setzt damit ein deutliches Zeichen.
In mehreren Passagen teilt der Auswanderer scharf gegen die Branche und ihre Protagonisten aus. Für ihn habe das, was in vielen Formaten passiere, den Bezug zur Realität verloren. "Mir kann man beim besten Willen nicht mehr so viel Geld bezahlen, dass ich mich noch einmal freiwillig in diese untersten Schubladen des Fernsehens begebe", heißt es weiter. Die Szene sei voll von "aufmerksamkeitsgeilen Clowns", deren größter Tageserfolg darin bestehe, pünktlich im nächsten "Format" aufzutauchen. Er kritisiert, dass einige nicht zwischen Fernseh-Inszenierung und echtem Leben unterscheiden könnten, spricht von fehlender Verantwortung und davon, dass hinter großen Worten oft "geistige Funkstille" herrsche. Besonders deutlich wird er, wenn er entgleiste On-Cam-Momente anprangert: hemmungsloses Trinken, Gefummel vor laufenden Kameras, verlorene Selbstachtung.
Seine letzte TV-Teilnahme brach Chris sogar ab. Bei Reality Backpackers musste der Unternehmer schon nach der ersten Etappe in Peru die Koffer packen. Heftige Schmerzen im Fuß machten das Weiterlaufen unmöglich – nach Auskunft eines Sanitäters handelte es sich um eine Entzündung der Achillessehne. Besonders bitter: Der 51-Jährige hatte nicht nur sein eigenes Gepäck, sondern auch den zusätzlichen Rucksack seiner Team-Partnerin Marlisa Rudzio (36) getragen. "Könnte es sein, dass es so zu einer einseitigen Belastung kam?", fragte er den Sanitäter – die Antwort war eindeutig. Im Interview ließ der TV-Auswanderer keinen Zweifel an seiner Frustration. Er polterte sogar vor der Kamera über die 36-Jährige, nannte sie eine "doofe Alte" und machte ihre "Sche*ß-Attitude" für die Situation verantwortlich.









