Nach Doku: Haftbefehl musste sich vor Polizei "ausziehen"
Haftbefehl (40) und seine Frau Nina Anhan haben zum Start ihres gemeinsamen Video-Podcasts "Nina & Aykut" sehr persönliche Einblicke gegeben – und eine beunruhigende Begegnung mit der Polizei geschildert. Der Rapper berichtet, dass er am Veröffentlichungstag seiner Doku in Frankfurt kontrolliert und anschließend auf eine Wache gebracht worden sei. "Ich musste mich komplett ausziehen", erklärt Haftbefehl in der ersten Folge und beschreibt die Zelle als "Bunker". Er betont, nichts dabei gehabt zu haben. Die Szene habe ihn machtlos fühlen lassen, besonders, wenn Beamte ihn "auf ein Auto oder auf den Boden [drücken]", wie er weiter erzählt. Nina ergänzt im Gespräch, dass auch sie eine heikle Erfahrung mit Einsatzkräften gemacht habe.
Nina berichtet von einem SEK-Einsatz in ihrem Haus vor mehreren Jahren. Während sie im Ausland war, informierte ihre Großmutter sie früh am Morgen über die Aktion. Die Beamten sollen sogar die Tür sprengen wollen, um das Haus zu durchsuchen. Der Grund für den Einsatz war der Verdacht, Haftbefehl besitze eine Waffe, was sich jedoch als falsch herausstellte. Für Nina, deren Haus inklusive der Kinderzimmer von Hunden durchsucht wurde, war das Erlebnis besonders belastend.
Nach der Veröffentlichung der Doku veränderte sich auch die Beziehung der beiden. Kurz nach dem Dreh lebten Nina und der Rapper Anfang 2025 eine Zeit lang getrennt. "Ich habe mit einer Dauerangst gelebt", erzählte Nina im Gespräch mit Bild. Die Situation war vor allem durch die gesundheitlichen Probleme und die Drogensucht ihres Mannes geprägt. Im Interview erklärte die zweifache Mutter zudem, warum sie keinen Ehering trug: "Ich kann nicht einfach vortäuschen, es wäre nichts passiert. Es ist viel vorgefallen. Wir waren am Ende kein Team mehr." Trotz aller Schwierigkeiten zeigte sie sich zuversichtlich, dass sie gemeinsam einen Weg aus der Krise finden können.






