Jamie Campbell Bower wollte anderes "Stranger Things"-Finale
Jamie Campbell Bower (37) hat in der "Tonight Show" von Jimmy Fallon (51) verraten, dass er das Finale von Stranger Things gern um einen stillen, hoch emotionalen Moment erweitert hätte. Der Schauspieler und Sänger erzählte, dass Vecna – alias Henry Creel – kurz vor Joyces tödlichem Schlag noch mit seiner früheren Highschool-Bekannten sprechen sollte. Ort der Idee: die Schlussszene, Zeitpunkt: unmittelbar vor Joyces Angriff. Jamie wollte Henry ein gehauchtes "Bitte nicht" entlocken, um für einen Augenblick Menschlichkeit aufblitzen zu lassen. "Ich wollte versuchen, die Worte 'Bitte nicht' rüberzubringen", sagte er in der Show. Doch am Ende schaffte es der Einfall nicht in die fertige Folge.
Der Hintergrund seiner Idee: Henry und Joyce kennen sich aus Schulzeiten, wie das Theaterstück "The First Shadow" und Rückblenden in Staffel 5 nahelegen. Dort tauchen ihre Hawkins-High-Verbindung und die Theatergruppe bereits auf, ebenso Namen wie Hopper und Bob Newby. Jamie erzählte, dass er in der Vergangenheit schon einmal erfolgreich einen Mini-Input beisteuerte: In Staffel 4 ließ er in der ADR-Phase aus einem knurrenden Laut ein hörbares "du" werden und die Serie übernahm es. Diesmal jedoch scheiterte der Versuch. "Wir probierten es, und es funktionierte einfach nicht", beschrieb er den Moment im Nachsynchro-Studio. Auf Fallons Nachfrage, ob die Zeile vielleicht nicht zum Charakter passe, reagierte Jamie trocken: "Nein". Der Effekt blieb aus, die Emotion sei zwar da gewesen, aber auf dem Tonband wirkte es nicht.
Co-Schöpfer Ross Duffer (41) bestätigte gegenüber Variety die alte Verbindung: Zwischen Staffel 4 und 5 habe es "sicher" einen Moment gegeben, in dem Joyce und Hopper begriffen, dass Vecna der stille Junge aus ihrem Theaterprogramm war. Man habe jedoch fein abwägen müssen, weil viele Fans das Bühnenstück nicht sehen konnten und man sie in der Serie nicht verwirren wollte. Jamie, der jüngst am Broadway in "The First Shadow" debütierte, präsentiert sich abseits des Sets gern nahbar. In Interviews spricht der Brite oft über seine Liebe zur Musik und seine Band, teilt Einblicke von Proben und legt Wert auf Rituale hinter der Bühne. Kolleginnen und Kollegen beschreiben ihn als jemanden, der in der Maske Witze macht, am Set aber schnell in die düstere Konzentration seines Seriengegners findet.









