Peter Jackson wollte "Herr der Ringe"-Filmfehler verbergen
Peinlicher Patzer im Auenland: In Der Herr der Ringe: Die Gefährten wollen Zuschauer in einer frühen Szene ein Auto am Horizont entdeckt haben – ausgerechnet, als Frodo und Sam zum großen Abenteuer aufbrechen. Die Aufnahme spielt im Grünen, Sam sagt gerade seinen berühmten Satz: "Wenn ich noch einen Schritt weitergehe, bin ich weiter weg von zu Hause als je zuvor." Doch am Hügelrand fällt eine Bewegung auf. Schon kurz nach dem Kinostart machten erste Fans die Beobachtung publik. Regisseur Peter Jackson (64) reagierte und bestritt damals gegenüber CBR.com zunächst, dass dort ein Fahrzeug zu sehen sei. Doch die Debatte nahm Fahrt auf, als die Szene später auf DVD ganz anders wirkte.
Was folgte, ist Stoff für Fandom-Legenden: In der Kinofassung von 2001 bemerkten nur sehr aufmerksame Besucher die irritierende Reflexion über den Hügeln. Mit der Heimveröffentlichung war die Bewegung plötzlich verschwunden. In den Extras der DVD tauchte die Aufnahme jedoch wieder auf – diesmal mit der verdächtigen Bewegung im Hintergrund, die wie ein Lichtreflex entlang der Kuppe wandert. Schließlich bestätigten Mitglieder der Crew, einschließlich Jackson, dass in der Kinoversion tatsächlich ein Fahrzeug ins Bild geraten war. Offenbar wurde die fragliche Einstellung für die Heimfassung diskret bereinigt, um die Immersion nicht zu stören.
Während Fans weltweit jedes noch so kleine Detail in seinem Fantasy-Epos diskutierten, offenbarte Peter zuletzt eine ganz andere Sicht auf sein Lebenswerk. Er überraschte mit dem Geständnis, dass er einst seine eigenen Filme komplett vergessen wollte. "Ich habe tatsächlich ernsthaft in Erwägung gezogen, zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen, der mich hypnotisieren sollte, damit ich die Filme und die Arbeit, die ich in den letzten sechs oder sieben Jahren geleistet habe, vergesse", erzählte der Regisseur im "Awards Chatter"-Podcast. Der Gedanke dahinter: Er wollte die Trilogie wie ein normaler Zuschauer erleben und sich von der Magie der Geschichte verzaubern lassen – ganz frei von Insiderwissen und Produktionsstress.









