

David Bowies Tochter enthüllt traumatische Therapieerfahrung
Der Druck in der Promi-Welt ist groß: Alexandria "Lexi" Jones, die 25-jährige Tochter des verstorbenen Musikers David Bowie (†69), hat in einem Instagram-Video schockierende Details über ihre Jugend preisgegeben. Die Tochter von David und Supermodel Iman Abdulmajid (70) berichtete, wie sie mit 14 Jahren gegen ihren Willen aus dem Elternhaus geholt und in ein umstrittenes Therapiezentrum gebracht wurde. "Zwei Männer kamen durch die Tür, beide weit über 1,80 Meter groß. Sie sagten mir, ich könnte das auf die einfache oder die harte Weise machen", erzählte Lexi in dem Video, das sie am Donnerstag veröffentlichte. Sie habe sich gewehrt, geschrien und sich an einem Tischbein festgehalten, doch die Männer hätten sie gewaltsam zu einem schwarzen SUV gebracht. Zuvor hatte ihr Vater ihr einen Brief vorgelesen, dessen letzte Zeile ihr bis heute in Erinnerung geblieben ist: "Es tut mir leid, dass wir das tun müssen."
Die junge Frau verbrachte insgesamt 91 Tage in einem sogenannten Wilderness-Therapy-Programm, wo sie unter extremen Bedingungen im Winter im Freien leben musste. Sie durfte nur einmal pro Woche duschen und hatte keinerlei Privatsphäre. Jedes Mal, wenn sie eine behelfsmäßige Toilette benutzte, musste sie laut zählen, damit das Personal sie überwachen konnte. Nach dieser Zeit wurde sie direkt in eine Einrichtung in Utah geschickt, wo sie 13 Monate verbrachte. Dort erfuhr sie vom Tod ihres Vaters, der im Januar 2016 im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben war. "Ich sah den Post, der so etwas sagte wie: David Bowie ist verstorben, umgeben von seiner ganzen Familie. Es machte mich körperlich krank, denn ja, die ganze Familie war da. Außer mir", erinnerte sich die Künstlerin. Zwei Tage vor seinem Tod hatte sie noch mit ihm telefoniert und ihm ihre Liebe versichert.
Lexi erklärte in dem Video auch, wie der Druck, als Tochter berühmter Eltern aufzuwachsen, sie schon früh belastet hatte: "Ich fühlte mich dumm, unfähig, wertlos, nutzlos, unliebbar, und erfolgreiche Eltern zu haben, machte es nur noch schlimmer." Sie habe das Gefühl gequält, deren Erwartungen niemals gerecht werden zu können. "Mit zwölf entwickelte ich Bulimie. Mit elf begann ich, mich selbst zu verletzen." Als ihr Vater 2014 mit Leberkrebs diagnostiziert wurde, habe sie einen "Zusammenbruch" erlitten und zu Alkohol und Drogen gegriffen. Mit ihrem emotionalen Statement wollte die Musikerin, die im April 2025 ihr Debütalbum "Xandri" veröffentlichte, anderen Betroffenen eine Stimme geben. Auch Prominente wie Paris Hilton (45) setzen sich öffentlich gegen solche Einrichtungen ein. Die Unternehmerin sagte 2021 vor dem Kongress aus und trug erfolgreich dazu bei, dass im Dezember 2024 der Stop Institutional Child Abuse Act verabschiedet wurde. Unter Lexis Post zeigten Fans und bekannte Gesichter wie Cara Delevingne (33) ihre Unterstützung mit liebevollen Kommentaren und Herz-Emojis.








