Michael B. Jordan brauchte Therapie nach "Black Panther"

Michael B. Jordan brauchte Therapie nach "Black Panther"

- Charlotte Stehr
Lesezeit: 2 min

Die Rolle des Killmonger in Black Panther veränderte Michael B. Jordans (38) Leben. Neben der weltweiten Berühmtheit hatte die Erfahrung jedoch auch negative Folgen. Im Gespräch mit "CBS News Sunday Morning" erklärte der Schauspieler, dass die düstere Figur ihn auch nach Drehschluss nicht loslassen wollte. "Ich begann eine Therapie, sprach darüber und fand einen Weg, mich irgendwie zu entspannen. Und ich glaube, zu diesem Zeitpunkt lernte ich noch, dass ich mich von einer Rolle lösen musste. Wissen Sie, dafür gibt es keine Anleitung."

Der Star erläuterte, dass er beim Vorbereiten auf die Rolle als Erik Killmonger phasenweise isoliert gelebt und wenig Kontakt zu seiner Familie gehabt habe, um den Fokus zu halten. "Erik kannte nicht viel Liebe", erklärte Michael im Interview. Verrat, gescheiterte Systeme, angestauter Ärger – all das habe seine Figur geprägt. Aus der Erfahrung sei für ihn eine größere Auseinandersetzung mit seiner eigenen mentalen Gesundheit geworden. Heute spricht er sich dafür aus, dass dieses Thema nicht totgeschwiegen wird.

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung von "Black Panther" verstarb zudem Hauptdarsteller Chadwick Boseman (†43). Für Michael war auch dies eine herausfordernde Erfahrung. In der Dokumentation "Number One on the Call Sheet" sprach der 38-Jährige über den Tod seines Freundes und Kollegen. "Es ist etwas, worüber ich oft nachdenke. Nicht so oft nach ihm gesehen zu haben, wie ich sollte, das wiegt schwer auf mir", offenbarte der US-Amerikaner.

Michael B. Jordan im Dezember 2022 in Los Angeles
Getty Images
Michael B. Jordan im Dezember 2022 in Los Angeles
Michael B. Jordan bei der "Black Panther: Wakanda Forever"-Premiere
Getty Images
Michael B. Jordan bei der "Black Panther: Wakanda Forever"-Premiere
Chadwick Boseman und Michael B. Jordan in "Black Panther"
Imago
Chadwick Boseman und Michael B. Jordan in "Black Panther"