Namensvetter: So sehr litt Michael B. Jordan unter dem Namen
Michael B. Jordan (38) hat offenbart, dass er als Kind ernsthaft darüber nachdachte, seinen Namen zu ändern – weil ihn der Vergleich mit Basketball-Legende Michael Jordan (62) ständig einholte. In einem Interview, das am 4. Januar bei "CBS Sunday Morning" ausgestrahlt wurde, schildert der "Sinners"-Darsteller, wie das Spott und Hänseleien auslöste. "Ich wurde so sehr gehänselt, bis zu dem Punkt, an dem ich meinen Namen fast geändert hätte", sagte Michael. Der Schauspieler, der nach seinem Vater Michael A. Jordan benannt ist, überlegte damals, sich künftig mit seinem zweiten Vornamen anzusprechen – Bakari.
Heute bewertet Michael diese prägende Zeit vollkommen anders. Die dauernde Verwechslung mit dem NBA-Hall-of-Famer sei zu einem Baustein seiner Persönlichkeit geworden, erklärte er im TV-Gespräch: "Es war ein Teil der Alchemie, die mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin." Der Star beschreibt, dass die Vergleiche seinen Ehrgeiz angestachelt hätten: Er habe "in irgendetwas großartig" sein wollen, um eine eigene Identität zu formen. Den Namen Bakari – Swahili für "edles Versprechen" – trägt er nun als Motto mit. "Ich habe das Gefühl, dass ich das Motto gut erfülle und das auch weiterhin tun werde", sagte er. Parallel feiert Michael, der seinen Fokus aktuell voll und ganz auf die Karriere legt, die Resonanz auf "Sinners" und sagte zu E! News bereits im Dezember: "Es fühlt sich großartig an. Es fühlt sich gut an."
Seine Karriere begann Michael B. Jordan zunächst als Kindermodel, bevor er sich im Jahr 2002 mit einer Rolle in der Serie "The Wire" ins Schauspielgeschäft arbeitete. Besonders bedeutend war für ihn auch seine Zeit bei der Seifenoper "All My Children", die ihm unerwartete Türen zu Hollywood öffnete. In späteren Jahren machte er als Hauptdarsteller in Filmen wie Black Panther, nachdem er eine Therapie brauchte, um die Rolle richtig loslassen zu können, und der "Creed"-Reihe auf sich aufmerksam. Trotz seiner beeindruckenden Laufbahn betonte der Schauspieler, dass er sich noch lange nicht am Ziel sieht: "Wir haben noch viel vor – und das ist erst der Anfang."










