Michael B. Jordan warnt vor Netflix-Deal von Warner Bros.

Michael B. Jordan warnt vor Netflix-Deal von Warner Bros.

- Helena Neukam
Lesezeit: 2 min

Michael B. Jordan (38) meldet sich zum Mega-Deal zwischen Netflix und Warner Bros. zu Wort – und die Botschaft ist deutlich: Das Kino darf dabei nicht auf der Strecke bleiben. Gefragt nach der geplanten Übernahme, bei der sein jüngstes Projekt "Sinners" entstanden ist, erklärte der Schauspieler und Regisseur gegenüber dem Hollywood Reporter, worauf es ihm ankommt. Jordan machte klar, dass Filme auf die großen Leinwand gehören und das gemeinsame Erleben im Saal unverzichtbar sei. Der 38-Jährige verband seine Ansage mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für das Publikumserlebnis in den Kinos. Er sprach in Los Angeles über seine Arbeit und nannte dabei auch weitere Titel, mit denen er diesen Anspruch verbindet.

In seinem Statement hob Michael vor allem die Kraft des Gemeinschaftsgefühls hervor: "Filme müssen auf einer großen Leinwand gesehen werden. Diese gemeinschaftliche Erfahrung ist es, die 'Sinners' so großartig macht", sagte er dem Hollywood Reporter. Er führte aus, dass genau dieses Miteinander auch "One Battle After Another" und "Marty Supreme" prägt – Momente, in denen man zusammen lacht, weint und jubelt. Wichtiger als jedes Zahlenspiel sei für ihn die Sorgfalt für Film und Kino, alles andere sei "ein bisschen jenseits" von ihm. Gleichzeitig gab der Star einen Vorgeschmack auf sein nächstes Großprojekt: Seine Neuinterpretation von "The Thomas Crown Affair" sei "groß, international, sexy" und voll überraschender Wendungen. Der Film ist bereits abgedreht und erscheint über die Amazon MGM Studios.

Michael hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur vor der Kamera, sondern auch als Regisseur und kreativer Kopf positioniert – mit einer klaren Vorliebe für Geschichten, die im Saal knistern. Dass die Branche derzeit die Karten neu mischt, ist kein Geheimnis: Der Deal zwischen Netflix und Warner Bros. Discovery wurde bereits mit einer gigantischen Summe beziffert, die die Machtverhältnisse in Hollywood verschieben könnte. Während Business-Entscheidungen im Hintergrund fallen, pflegt der Star privat eine bodenständige Routine zwischen Drehpausen, Training und enger Zeit mit Freunden aus frühen Karrieretagen. Wer Michael kennt, weiß: Er sucht den Austausch mit Fans gerne direkt im Kinosaal, bleibt nach Vorführungen für Gespräche und betont immer wieder, wie sehr ihn das unmittelbare Feedback motiviert. Genau dieses Band zum Publikum will er auch künftig nicht reißen lassen.

Michael B. Jordan, Schauspieler
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Michael B. Jordan, Schauspieler
Warner-Bros.-Logo in einer Fotoillustration zum Netflix-Paramount-Bieterwettstreit um Warner Bros., Créteil, 10. Dezember 2025
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Warner-Bros.-Logo in einer Fotoillustration zum Netflix-Paramount-Bieterwettstreit um Warner Bros., Créteil, 10. Dezember 2025
Michael B. Jordan spricht bei den American Cinematheque Awards, 2025
Getty Images
Michael B. Jordan spricht bei den American Cinematheque Awards, 2025
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