Neue Vorwürfe: Marius Borg Høibys Wohnung wurde durchsucht
Neue Wendung im Fall Marius Borg Høiby (28): Kurz vor Weihnachten hat die Polizei die neue Luxuswohnung von Marius in Oslo durchsucht – nur wenige Wochen, bevor am 3. Februar der Prozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) beginnt. Laut der norwegischen Zeitung Aftenposten steht die Maßnahme im Zusammenhang mit weiteren möglichen Straftaten, die nicht Teil der bestehenden Anklage sind. Der 28-Jährige, Stiefsohn von Kronprinz Haakon (52), war erst im Dezember in den Nobel-Stadtteil Frogner gezogen. Brisant: Eine der neuen Ermittlungsangelegenheiten wird von den Behörden als "schwerwiegend" eingestuft. Die Durchsuchung ist damit ein deutliches Signal, dass die Ermittler dem Fall weiter nachgehen – und das mitten in der heißen Phase vor Prozessbeginn in Oslo.
Wie die Zeitung weiter berichtet, diente die Durchsuchung der Sicherung von Beweismitteln in mehreren Verfahren. Für einen solchen Schritt braucht es die Zustimmung des Amtsgerichts – genehmigt wird nur, wenn eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Tatbeteiligung besteht. Welche konkreten Tatbestände im Raum stehen, ist bislang offen. Die Pressesprecherin der Osloer Polizei verweigerte jeden Kommentar. Auch Marius' Verteidigerteam schweigt. Fest steht: Unabhängig von den neuen Ermittlungen muss sich Marius in drei Wochen in 32 Punkten verantworten, darunter vier Vorwürfe der Vergewaltigung. Seine Anwälte Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic vertreten ihn im anstehenden Verfahren, in dem dem Norweger bis zu zehn Jahre Haft drohen könnten.
Marius lebt seit Dezember nicht mehr auf dem Gelände des Königshauses, sondern in Frogner – in unmittelbarer Nähe zu einer Ex-Freundin, die ihn im Sommer 2024 wegen Körperverletzung angezeigt hatte. Er soll sich wiederholt nicht an eine Kontaktauflage gehalten haben. Ob das Kronprinzenpaar im Vorfeld über die Hausdurchsuchung informiert wurde, ist unklar. Am 13. Januar feiert Marius seinen 29. Geburtstag. Der Fall begleitet die norwegische Öffentlichkeit seit Monaten, nicht nur wegen der Delikte, sondern auch wegen seiner Nähe zur Königsfamilie. Während die Palastkommunikation zu privaten Angelegenheiten des jungen Norwegers traditionell zurückhaltend bleibt, hatte Marius in der Vergangenheit einen wechselhaften Weg zwischen royaler Nähe und eigenständigem Leben gesucht. Freunde beschreiben ihn als jemanden, der den Rückzug schätzt, wenn es um sein Privatleben geht, und lieber im kleinen Kreis feiert als im Rampenlicht.






