Machtspiele: Vanessa Nwattus Freunde wurden wohl bedroht
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Machtspiele: Vanessa Nwattus Freunde wurden wohl bedroht

- Malin Friedrich
Lesezeit: 4 min

Realitystar Vanessa Nwattu (25) rechnet in ihrem zweiten Teil des Instagram-Statements mit ihrem Ex-Verlobten Aleksandar Petrovic (34) ab – und schildert dabei erschütternde Vorwürfe von Machtspielen und Einschüchterungen nach der Trennung. Laut Vanessa soll Aleks nicht nur sie, sondern auch ihr Umfeld massiv unter Druck gesetzt haben. Während sie für ein paar Tage in Berlin auf der Premiere der Serie The Power unterwegs gewesen sei, habe Aleks in Deutschland plötzlich sein Auto zurückverlangt, das sie gerade nutzte – und sich dann ohne Vorwarnung mit einem Zweitschlüssel den Wagen von der Straße vor der Wohnung ihrer Freundin geholt, obwohl noch persönliche Dinge von ihr und ihren Freundinnen darin lagen. Später, so erzählt Vanessa weiter, sollen Freunde, Bekannte und Familienmitglieder von ihr anonyme Drohanrufe und Bedrohungen erhalten haben, weil sie weiter Kontakt zu ihr hielten oder sie auf Social Media unterstützten.

In ihrem Video zeichnet Vanessa das Bild einer Beziehung, in der sie sich immer stärker kontrolliert gefühlt habe. Nach der Trennung habe Aleks demnach noch Regeln aufstellen wollen: Sie solle bestimmte Outfits nicht mehr posten, Fotos mit Ausschnitt löschen und sich an Abmachungen halten, keine anderen zu daten oder zu küssen, solange die Temptation Island VIP-Staffel noch laufe und die Beziehung öffentlich nicht als beendet gelte. Als er sich dann in einer TV-Produktion zu einer anderen Frau hingezogen gefühlt habe, habe er diese Regel per Sprachnachricht kurzerhand wieder aufgehoben – mit den Worten, er wolle diese Person küssen und "die nächsten Schritte gehen". Vanessa berichtet weiter von einem eskalierenden Streit vier Tage vor der Verlobung nach einem Boxkampf, bei dem Aleks sich betrunken habe, sie übel beschimpft und ihr sogar gesagt haben soll, sie solle sich trennen. Ein Freund habe sie jedoch gebeten, die Beziehung nicht zu beenden, weil Aleks "etwas geplant" habe – wenig später folgte der gefilmte Antrag in Kappadokien, bei dem Vanessa nach eigener Aussage wegen des vorangegangenen Streits keine Intimitäten mehr wollte. Über diese und weitere Situationen, in denen sie etwa im Auto schlafen musste oder Schlüssel vergessen wurden und sie die Verantwortung tragen sollte, habe sie mit niemandem reden dürfen, außer einer gemeinsamen Paartherapeutin. Parallel dazu beschreibt Vanessa gesundheitliche Folgen: Migräneattacken, permanente Erschöpfung, immer wieder Infekte – und das Gefühl, drei Jahre lang innerlich zerbrochen zu sein, während ihr eingeredet worden sei, sie könne ohne Aleks keine Wohnung, kein Auto und kein eigenständiges Leben aufbauen.

Der emotionale Kern ihres Statements ist jedoch nicht nur der Blick zurück, sondern auch der Versuch, ihre eigene Geschichte einzuordnen. Vanessa erzählt, wie sie nach der Auswanderung ihr vertrautes Umfeld verlor, zeitweise drei Monate auf der Couch einer Freundin schlief, finanzielle Sorgen hatte und sich dennoch vor der Kamera fröhlich geben musste. Besonders belastend beschreibt sie die Sätze, die ihr Ex ihr immer wieder gesagt haben soll: Sie habe "niemanden", schaffe es ohne ihn nicht, könne sich weder eine Wohnung noch ein Auto leisten und sei auf ihn angewiesen. Mit der Zeit habe sie begonnen, diesen Aussagen zu glauben und sich "brainwashed" gefühlt. Heute sagt Vanessa, sie wolle vor allem einen Abschluss finden und ihre Stimme für Menschen erheben, die Ähnliches erleben, sich aber aus Scham nicht trauen, darüber zu sprechen. Ihren Followern macht sie klar, dass es ihr nicht um Mitleid, sondern um Sichtbarkeit für emotionalen Missbrauch gehe – und darum, denjenigen Mut zu machen, die sich in ihren Schilderungen wiedererkennen.

Nur einen Tag zuvor hatte Aleks den Vorwürfen, er habe seine Ex-Verlobte manipuliert, öffentlich widersprochen. In einem ausführlichen Statement auf Instagram betonte der Unternehmer: "Wenn von emotionalem Missbrauch gesprochen wird, stelle ich mir ganz nüchtern Fragen: Warum wurde durch unsere Paartherapeutin kein emotionaler Missbrauch festgestellt? Warum waren wir drei Jahre zusammen? Warum waren wir verlobt? Warum sind wir gemeinsam ausgewandert?" Aleks gab zu verstehen, dass seiner Meinung nach vieles dramatisiert oder aus dem Zusammenhang gerissen werde. Die Influencerin stelle sich gezielt als Opfer dar, um auf Social Media Mitleid und Aufmerksamkeit zu bekommen, während sie die Vorteile ihrer gemeinsamen Zeit gemeinsam genossen habe.

Vanessa Nwattu, Reality-TV-Bekanntheit
Instagram / vanessa.nwa
Vanessa Nwattu, Reality-TV-Bekanntheit
Vanessa Nwattu und Aleks Petrovic, Realitystars
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Vanessa Nwattu und Aleks Petrovic, Realitystars
Vanessa Nwattu, TV-Bekanntheit
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Vanessa Nwattu, TV-Bekanntheit
Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu im November 2023
Instagram / aleks_petrovic1
Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu im November 2023
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