Sony-Führungskraft bezeichnet Blake Lively als "Terroristin"

Sony-Führungskraft bezeichnet Blake Lively als "Terroristin"

- Sandrine Palme
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Blake Lively (38) gerät mitten in einem Hollywood-Eklat: Eine hochrangige Sony-Managerin nannte die Schauspielerin in einer Aussage eine "verdammte Terroristin" – ausgerechnet während der turbulenten Produktion von It Ends With Us. Der Auslöser: Blake hatte laut den nun entsiegelten Dokumenten mit dem Ausstieg gedroht, falls ein Katalog mit Änderungswünschen – intern als "17-Punkte-Liste" bezeichnet – nicht unverändert unterschrieben werde. Die Wortwahl fiel laut einer im September abgegebenen Aussage von Andrea Giannetti, Executive Vice President bei Sony Pictures. Die Aussage wurde am Dienstag, 20. Januar, öffentlich, kurz vor einer wichtigen Anhörung am 22. Januar in Blakes laufendem Verfahren gegen Justin Baldoni (41) in Los Angeles.

In ihrer Aussage erklärte Andrea, Sony habe zu diesem Zeitpunkt bereits rund 28 Millionen Dollar in den Film gesteckt. "Es war eine enorme Menge Geld investiert und ausgegeben, und wir mussten den Film fertigstellen, sonst wäre er unveröffentlichbar", sagte sie laut People. Trotz der Spannungen folgte nach dem Kinostart im August 2024 eine überschwängliche SMS von Andrea an Blake: "Blake, 50 Millionen!! Dein Blut, Schweiß, Tränen, brillante Intelligenz, Herz und Seele in jedem einzelnen Frame", schrieb sie am 11. August, wie die Unterlagen zeigen. Andrea beschrieb den Kassenstart als "gigantisch" und schätzte die weltweiten Einnahmen später auf nahe 350 Millionen Dollar. In den nun offenen Akten finden sich außerdem Nachrichten von Jenny Slate (43), die den Dreh als "verstörend" schildert und Justin als "falschen Verbündeten" kritisiert. Eine Anwältin von Blake erklärte in einem Statement, dass nur noch Blakes Ansprüche gegen die Beklagten verhandelt würden und Wayfarers Gegenklage bereits im Juni abgewiesen worden sei. Der Richter will jetzt entscheiden, welche Punkte in den Prozess gehen, der für Mai 2026 angesetzt ist.

Abseits der juristischen Fronten gewähren die Dokumente auch einen Blick auf Blakes private Verbindungen am Set und darüber hinaus. Die Schauspielerin, die für ihren engen Freundeskreis bekannt ist, tauschte demnach parallel Nachrichten mit Vertrauten aus der Entertainment-Welt, darunter Taylor Swift (36). Kollegin Jenny, die ebenfalls am Film beteiligt war, suchte direkt das Gespräch mit Andrea – ein Hinweis darauf, wie sehr persönliche Eindrücke und Beziehungen den Ton an einem Set prägen können. Für Blake, die seit Jahren als verlässliche Teamplayerin gilt und privat vierfache Mutter ist, verlaufen Arbeit und Familie traditionell eng verzahnt. Freunde beschreiben sie seit langem als jemand, der Dinge klar anspricht, Loyalität schätzt und hinter den Kulissen genauso sorgfältig agiert wie vor der Kamera.

Blake Lively, Schauspielerin
Getty Images
Blake Lively, Schauspielerin
Blake Lively bei der UK-Gala von "It Ends With Us" im August 2024
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Blake Lively bei der UK-Gala von "It Ends With Us" im August 2024
Jenny Slate im August 2024
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Jenny Slate im August 2024
"Verdammte Terroristin" – wie wirkt diese Wortwahl der Sony-Managerin auf euch?