"Game of Thrones": Überraschende Pläne für Arya Stark-Serie
HBO scheint erneut in die Welt von Westeros einzutauchen: Neben House of the Dragon und "A Knight of the Seven Kingdoms" soll ein weiteres Spin-off von Game of Thrones in Arbeit sein und könnte Arya Stark, gespielt von Maisie Williams (28), in den Mittelpunkt rücken, wie der Hollywood Reporter berichtet. "Wir sind sehr interessiert und begeistert von der Aussicht auf eine Fortsetzung", zitiert das Branchenblatt eine HBO-Quelle, die zugleich betonte, wie hoch die Messlatte liegt. Der Sender soll den französisch-vietnamesischen Autor Quoc Dang Tran engagiert haben, um ein komplett neues Konzept für ein Sequel zu entwickeln.
Die Fortsetzung befindet sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase. Es gibt weder Zusagen von früheren Darstellern noch Details zur genauen Handlung. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass Arya, die am Ende von "Game of Thrones" nach Essos segelte, eine zentrale Rolle spielen könnte. George R. R. Martin (77), der Schöpfer der Saga, soll bereits Gespräche mit Maisie geführt haben. Die Geschichte könnte somit in dem mediterran anmutenden Essos angesiedelt sein, was neue Perspektiven und Herausforderungen für Arya eröffnen würde. HBO selbst hält sich zu den Plänen noch bedeckt und betont, dass das Projekt nur dann realisiert wird, wenn das Konzept absolut überzeugt.
Ursprünglich war eine Jon-Schnee-Serie geplant, an der Kit Harington (39) selbst mit zwei Autoren der Miniserie "Gunpowder" gearbeitet hatte. Die Geschichte sollte Jon als gebrochenen Mann jenseits der Mauer zeigen. Am Ende sollte die Figur sterben, ohne Heldenpose, ohne versöhnlichen Abschluss. HBO lehnte diese extrem düstere Vision ab, die dem Sender schlicht "zu deprimierend" war, und legte das Projekt auf Eis. In einem Interview mit Entertainment Weekly erklärte Kit später, man habe Ideen hin- und hergeworfen, aber nichts habe wirklich gezündet. Inzwischen äußert sich der Schauspieler deutlich distanziert zu einer Rückkehr: Gegenüber Variety sagte er auf die Frage nach einem Comeback als Jon nur: "Ich will damit nichts mehr zu tun haben. Ich habe zehn Jahre lang genau das gemacht."









