Ein üppiges Erbe? Nicht für Mila und Ashton Kutchers Kinder
Ashton Kutcher (47) und Mila Kunis (42) überraschen mit einem klaren Plan für ihre Familie: Trotz eines geschätzten Vermögens von rund 275 Millionen Dollar wollen die Hollywood-Stars ihren Kindern kein großes Erbe hinterlassen. Das Paar, das seit 2012 zusammen ist und inzwischen in Los Angeles mit Tochter Wyatt Isabelle und Sohn Dimitri Portwood lebt, erklärte den Ansatz bereits vor Jahren öffentlich und hält bis heute daran fest. Statt eines Trusts soll das Geld vor allem wohltätigen Zwecken zugutekommen. "Wir geben unser Geld an Wohltätigkeit und verschiedene Dinge", sagte Ashton im Podcast "Armchair Expert". Und noch etwas machten die beiden deutlich: Wenn Wyatt oder Dimitri eines Tages ein Unternehmen gründen möchten, dann sind Mama und Papa als Investoren zur Stelle – aber eben nicht als Erblasser eines Riesenvermögens.
Die Entscheidung kommt nicht aus dem Bauch heraus, sondern folgt einem Prinzip, das Ashton bereits 2018 ausführte. Seine Kinder lebten "ein sehr privilegiertes Leben und wissen es nicht einmal", erläuterte der Schauspieler im Gespräch mit Gastgeber Dax Shepard (51). Deshalb gebe es keine automatischen Auszahlungen, wohl aber Unterstützung bei guten Ideen: Wer einen soliden Businessplan vorlegt, kann auf eine Investition der Eltern hoffen. Mit dieser Haltung reihen sich die beiden in eine Riege prominenter Superreicher ein, die ähnlich denken: Bill Gates (70) bekräftigte 2025 im Podcast "Figuring Out", dass seine drei Kinder weniger als ein Prozent seines Milliardenvermögens erben werden, "es wäre ihnen kein Gefallen", so Gates. Öffentlich halten Ashton und Mila ihre Kinder ohnehin weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. "Meine Frau und ich haben den Beruf gewählt, im Rampenlicht zu stehen, aber meine Kinder nicht. Sie sollten das selbst entscheiden", sagte Ashton 2017 im Thrive Global Podcast mit iHeartRadio.
Dass die beiden diesen Kurs so konsequent verfolgen, hat viel mit ihrer eigenen Geschichte zu tun. Mila, in der Ukraine geboren und als Kind mit ihrer Familie mit nur 250 Dollar nach Los Angeles gekommen, begann früh zu arbeiten und fand als Teenager ihren Durchbruch in "That ’70s Show". Ashton wuchs in Cedar Rapids, Iowa, auf, jobbte, modelte, spielte und investierte später klug in Tech-Firmen wie Uber, Airbnb und Spotify, gründete die Investmentfirma Sound Ventures und stieg zeitweise zum bestbezahlten TV-Star auf. Persönlich prägten beide längere Beziehungen, bevor sie als Kolleginnen und Kollegen wieder zusammenfanden. Über ihr Zuhause erzählen Freunde, dass es bewusst normal gehalten werde – mit klaren Regeln, wenig Prunk und viel Wert auf Alltag. Es ist dieses Selbstverständnis, das durchscheint, wenn Mila in der "Kyle and Jackie O Show" sagt: "Ich bin arm aufgewachsen. Mein Mann und ich beide… Wir sind sehr selbstgemacht und wissen genau, was ein Dollar wert ist."








