Dankbar: Rani Mukerji bricht vor Karan Johar in Tränen aus
Rani Mukerji (47) hat in Mumbai ihr 30-jähriges Filmjubiläum gefeiert – und ist dabei vor Karan Johar in Tränen ausgebrochen. Bei einem besonderen Event, moderiert von Karan, sprach die Schauspielerin laut Filmfare offen über ihre Anfänge, ihre großen Rollen und die Menschen, die sie geprägt haben. Der berührendste Moment kam, als sie an die Dreharbeiten zu "Kuch Kuch Hota Hai" von 1998 erinnerte und davon erzählte, wie Karans Vertrauen ihr damals den Weg ebnete. Inmitten von Applaus, Erinnerungen und alten Weggefährten bedankte sich Rani bei dem Filmemacher, mit dem sie seit den späten 90ern immer wieder zusammengearbeitet hat.
Im Gespräch blickte die Bollywood-Bekanntheit auf eine Entscheidung zurück, die ihr Selbstverständnis als Künstlerin verändert habe: Karan habe darauf bestanden, dass sie ihre Rolle als Tina selbst synchronisierte. "Karan glaubte an meine Stimme", sagte Rani sichtlich bewegt beim Live-Talk. Dieses Vertrauen habe ihre Laufbahn geprägt, weil die Stimme für eine Schauspielerin genauso wesentlich sei wie Mimik und Gestik. Durch das eigene Dubben habe sie jene Identität gefunden, die Fans seit drei Jahrzehnten lieben. Diese Geste war für Rani aufgrund ihrer früheren Erfahrungen von großer Bedeutung, da ihre eigene Stimme nicht für die Synchronisation in ihrem Film "Ghulam" verwendet wurde, in dem Aamir Khan an ihrer Seite spielte. Damals war es in der Branche üblich, dass andere Künstler für Newcomer synchronisierten, wenn deren Stimmen als unkonventionell galten. Karan erkannte jedoch die Einzigartigkeit von Ranis rauchiger Stimme.
Nur wenige Tage vor dem Jubiläums-Event hatte Rani ihrer Community mit einem offenen Brief auf Instagram gedankt. Sie erinnerte daran, dass sie zu Beginn ihrer Karriere ohne konkreten Traum am Set stand, sondern mit Neugier und Unsicherheit an die ersten Filmrollen heranging. "Vor dreißig Jahren betrat ich ein Filmset ohne großen Plan, Schauspielerin zu werden. Es war kein Traum, den ich verfolgte – er hat mich gefunden", schrieb sie damals. Trotz ihrer langen Laufbahn gestand die Bollywood-Darstellerin: "Irgendwo in mir bin ich noch immer dieses nervöse Mädchen vor der Kamera, das hofft, die Zeilen nicht zu vergessen." Für Rani war das Kino stets ein Ort, der Gefühle bewahrte.






