Rihannas "ANTI": Ein emotionaler Jubiläumsrückblick
Rihanna (37) hat am Mittwoch, 28. Januar, ein rundes Jubiläum gefeiert und zwar mit einem nostalgischen Gruß an die eigene Glanzära. Die Sängerin würdigte auf Instagram den zehnten Geburtstag ihres Albums "ANTI" und teilte dafür ein Throwback-Reel, das direkt ins Jahr 2016 zurückbeamt. Zu sehen sind Studiosequenzen, Tourproben und private Einblicke aus jener Zeit, während Hits wie "Needed Me", "Kiss It Better" und später "Work" die Stimmung setzen. Im Clip blendet sie den stolzen Hinweis ein, dass "ANTI" das am längsten gechartete Album einer schwarzen Musikerin sei. Unter das Video schrieb sie: "Mein 2016 Post gewinnt", bezogen auf den momentanen 2016-Trend und setzte nach: "happy ANTIversary."
Begleitet wurde der Rückblick von neuen Superlativen: Laut einer Mitteilung verlängert Rihanna ihre Bestmarke als Künstlerin mit den meisten Diamond-Singles in der RIAA-Geschichte. Während "Love on the Brain", "Needed Me" und "Work" mit massiven Mehrfach-Platin-Auszeichnungen glänzen, reihen sich "Umbrella", "Diamonds", "We Found Love", "Stay" und "Love the Way You Lie" in die Liste der Megahits ein. Auch Albumtracks wie "Kiss It Better" und "Sex with Me" (vierfach Platin), "Desperado" (dreifach Platin), "Consideration" mit SZA (zweifach Platin) sowie "Woo" und "James Joint" (Platin) unterstreichen den Dauerbrenner-Status des Werks. In dem Reel bedankt sich die Musikerin hörbar bewegt beim Team hinter "ANTI": "Wir kommen alle aus unterschiedlichen Teilen der Welt ... und weil wir hier zusammengekommen sind, konnten wir dieses Album machen. Danke", heißt es in der Montage.
Abseits der Zahlen erzählt "ANTI" bis heute auch eine persönliche Geschichte. Die Künstlerin ließ 2016 kompromisslose, dunkle R&B-Stimmungen auf Pop-Eingängigkeit treffen und prägte damit eine Ära, an die sich Fans noch immer mit Herzklopfen erinnern. In Interviews machte Rihanna zuletzt klar, dass ein mögliches nächstes Kapitel nur dann erscheint, wenn es sich für sie richtig anfühlt. "Dieses viele Wegsein von der Musik muss sich auszahlen", sagte sie vergangenes Jahr Harper’s Bazaar. Es solle nichts Erwartbares werden, nichts rein Radiotaugliches – sondern etwas, "wo meine Kunst gerade hingehört". Bis dahin füttert sie die Erinnerung. Und die wirkt, als wäre 2016 erst gestern gewesen!








